Brandstiftungen in Ahrensfelde: Am Dienstag beginnt der zweite Prozess

0

Ahrensburg (ve). Wegen Erkrankung der Richterin musste der Prozess gegen die mutmaßlichen Brandstifter von Ahrensfelde verschoben werden. Nun beginnt er am Dienstag, 13. Oktober 2015, um 9 Uhr vor dem Jugendschöffengericht im Amtsgericht Ahrensburg. Vor dem Gericht müssen sich vier junge Männer verantworten, die in 2014 zahlreiche Brände in Ahrensfelde und Umgebung gelegt haben sollen.

Die Brandstiftung an einem Dunghaufen im Oktober 2014. Fünf Kameradinnen und Kameraden der Ahrensfelder Wehr waren im Einsatz, der Bauhof stellte mit einem Tanklaster die Wasserversorgung sicher. Auch sie wie sechs andere Brände wird den Angeklagten jetzt zu Last gelegt.

Die Brandstiftung an einem Dunghaufen im Oktober 2014. Fünf Kameradinnen und Kameraden der Ahrensfelder Wehr waren im Einsatz, der Bauhof stellte mit einem Tanklaster die Wasserversorgung sicher. Auch sie wie sechs andere Brände wird den Angeklagten jetzt zu Last gelegt.

Angeklagt sind vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensfelde. Den vier zu den meisten Tatzeitpunkten Heranwachsenden aus Siek und Ahrensburg wird im Wesentlichen gemeinschaftliche Brandstiftung in sieben Fällen vorgeworfen.

Schadenssumme der Brandstiftungen: 100.000 Euro

Ihnen liege im Kern zur Last, so die Staatsanwaltschaft Lübeck, in Ahrensburg und Umgebung von Januar bis Oktober 2014 Strohmieten, Strohballen und einen Dunghaufen angezündet zu haben. Bei diesen Bränden ist ein Sachschaden von insgesamt nahezu 100.000 Euro entstanden. Bei den meisten dieser Brandstiftungen sollen sie Mittäter beauftragt haben. Der Prozess gegen diese Mittäter ist bereits erfolgt.

Brandstifter-Prozess in Ahrensburg: Haftstrafen für beide Angeklagten Brandstifter-Prozess: Öffentlichkeit wurde ausgeschlossen

Bei den Angeklagten handelt es sich um Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, „die nach den von ihnen initiierten Brandlegungen möglichst früh am Brandort erscheinen wollten, um als besonders gute Feuerwehrleute dastehen zu können“, so die Staatsanwaltschaft Lübeck. Für die Hauptverhandlung hat das Gericht drei Verhandlungstage vorgesehen und hierzu 16 Zeugen geladen.

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren