Ammersbeker Kulturkreis: Vortrag über das Leben und Werk Gustav Klimts

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Ammersbek (je/pm). Am Sonntag, 25. Oktober 2015, widmet sich der Ammersbeker Kulturkreis dem Leben und Werk von Gustav Klimt. Die Kunstinterpretin Veronika Kranich hält um 16 Uhr einen Vortrag über den bedeutenden österreichischen Maler in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hoisbüttel, An der Lottbek 22-26, in Ammersbek.

"Dame mit Fächer" von Gustav Klimt. Foto: Ammersbeker Kulturkreis

„Dame mit Fächer“ von Gustav Klimt. Foto: Ammersbeker Kulturkreis

Gustav Klimt, geboren am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien, gestorben am 6. Februar 1918 in Wien, ist einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils. Der Maler und Graphiker prägte die Epoche zwischen 1890 und 1914 und gehörte zu den beliebtesten, aber auch umstrittensten Künstlern seiner Zeit.

Er verstörte die Wiener Gesellschaft mit seinen Bildern voll unverhohlener Sexualität. Er brach mit erotischen Zeichnungen alle Tabus. In seiner „Goldenen Periode“ verwendete er Gold als Farbe und schaffte Frauenportraits vor mosaikartigen Hintergründen. Zunächst wurden diese Bilder vermögender Frauen der Wiener Gesellschaft als bloße Dekorationsmalerei abgetan. Heute ist es gerade diese Periode, die vor allem die Berühmtheit Klimts ausmacht. Gegen Ende seines Lebens entwickelte Klimt einen neuen Stil mit neoimpressionistischen Landschaften. Im internationalen Maßstab nimmt er heute eine Spitzenstellung ein.

Kaffee und Kuchen ab 15 Uhr

Bereits ab 15 Uhr ist das Kuchenbüffet geöffnet. Der Eintritt kostet zehn Euro, für Mitglieder acht Euro.

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