Seminar bei BEST: Co-Abhängigkeit – wer ist gefährdet?

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Ahrensburg (ve/pm). Werden Sie oft von Rettungs-Gedanken gegenüber Hilfsbedürftigen beherrscht und übernehmen zu viel Verantwortung für andere, anstatt für sich selbst zu sorgen? Dann sind Sie vielleicht schon auf dem Weg in die Co–Abhängigkeits. Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen lädt zu diesem Thema zu einem Seminar.

Das Beratungszentrum in der Waldstraße 12, dort haben die Beratungsstelle für straffällig gewordene Jugendliche, die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen BEST, die Beratungsstelle Donum Vitae und der Hospizverein Ahrensburg ihren Sitz.

Das Beratungszentrum in der Waldstraße 12, dort haben die Beratungsstelle für straffällig gewordene Jugendliche, die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen BEST, die Beratungsstelle Donum Vitae und der Hospizverein Ahrensburg ihren Sitz.

Dies ist ein Seminar für alle, die immer wieder in übertriebene Helfer-Rollen fallen. Dabei wächst immer mehr das Gefühl, vom sucht – oder psychisch kranken Partner beziehungsweise Angehörigen ausgenutzt zu werden. „Sich selbst zu vernachlässigen, während Sie sich für eine andere Person aufopfern, das führt zwangsläufig zur Überforderung, oft zum Beziehungsabbruch, Zusammenbruch und der eigenen Erkrankung“, weiß die Evelyn Böttger, heilpraktische Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Gestalttherapeutin.

Co-Abhängigkeit: Eine Frage der Selbstaufgabe

Das Seminar ist am Freitag, 13. November 2015, in der Zeit von 17 bis gegen 20 Uhr in der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, BEST, Waldstraße 12 in Ahrensburg. Teilnehmer werden um eine Spende in Höhe von zehn Euro an die Beratungsstelle gebeten, eine Ermäßigung ist nach Absprache möglich. Anmeldung und weitere Informationen können unter Telefon 04102 / 82 11 11 bei der Beratungsstelle oder bei der Seminarleiterin Evelyn Böttger unter Telefon 04102 / 5 20 77 erfragt werden.

Als Inhalte und Schwerpunkte des Seminars werden Fragen bearbeitet, wie: Wann tun Sie Dinge für andere, die diese selbst tun könnten? Wo tun Sie nicht das, was Sie selbst für sich tun könnten? Wo übernehmen Sie Verantwortung für andere, statt für sich selbst? Wo können Sie sich nicht abgrenzen? Wo versuchen Sie, Ihre Mitmenschen zu verändern statt sich selbst?

„Am Ende des Abends können Sie Antworten finden auf diese Fragen. Sie werden sich selbst einschätzen bezüglich Ihres Co-Abhängigkeits-Verhaltens und Wege erkennen, wie Sie aus Kontroll- und Helferzwängen herausfinden“, so Evelyn Böttger.

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