Ein deutsches Requiem: So beginnt die Weihnachtszeit

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Großhansdorf (ve). Für so manchen ist es inzwischen der viel geliebte Start in die Weihnachtszeit: Das Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg. Gestern Abend ertönte wieder in der Auferstehungskirche von Großhansdorf das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms – auch mit Blick auf die Terroranschläge in Paris.

Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg: Aufführung des Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Der Chor und das Jugendsinfonieorchester Ahrensburg in der Großhansdorfer Auferstehungskirche.

Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg: Aufführung des Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Der Chor und das Jugendsinfonieorchester Ahrensburg in der Großhansdorfer Auferstehungskirche.

Wie überall war auch an diesem Abend der Terror in Gedanken anwesend. Mit Blick auf das Programm des Abend gedachte Lions Präsident Rolf Löscher den Opfern der Anschläge von Paris, „es sind Anschläge gegen den westlichen, offenen Lebensstil“, so Löscher in seiner Begrüßungsrede. Nicht nur vor diesem Hintergrund habe der Club sich entschieden, den Erlös dieses Konzertes der Flüchtlingshilfe für Ahrensburg zu spenden.

Requiem-Chor aus vielen Chören

Das Weihnachtskonzert des Lions Clubs findet jedes Jahr am Vorabend des Buß- und Bettages statt und es ist ein Benefizkonzert. Lange Jahre wurde das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt, vor einigen Jahren wechselten die Veranstalter auf das „Deutsche Requiem“ von Brahms. Ein anspruchsvolles Werk, dem sie jedes Jahr ein aus vielen Chören Stormarns zusammen gesetzter Chor und das Jugendsinfonieorchester Ahrensburg widmen. 70 Sängerinnen und Sänger aus zehn Chören waren diese Jahr dabei, dazu die Musikerinnen und Musiker sowie die Solistin Dorothee Fries, Sopran, und der Solist Roman Grübner, Bariton.

Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg: Aufführung des Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Dirigent Edzard Burchards mit der Solistin Dorothee Fries, Sopran, und dem Solisten Roman Grübner, Bariton (von links).

Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg: Aufführung des Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Dirigent Edzard Burchards mit der Solistin Dorothee Fries, Sopran, und dem Solisten Roman Grübner, Bariton (von links).

Unter der Leitung von Edzard Burchards arbeiteten Chor und Orchester das Reqiuem mit viel Tiefe hervor. Manchmal sachte, dafür in starken Momenten des Stückes umso kräftiger führte Burchards die Akteure durch Brahms Musik. Die folgten ihm, ließen sich mitnehmen in eine mutige Wucht und füllten die bis auf den letzten Platz gefüllte Auferstehungskirche mit eindringlichem Klang.

Die neue Grenzing-Orgel

Als Auftakt des Abends stellte Organist Clemens Rasch dem Publikum die neue Grenzing-Orgel vor, die vor wenigen Wochen geweiht worden ist. Raschs „Variationen über Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Franz Liszt drangen über die Köpfe des Publikum und zeigten einmal mehr den klaren und voluminösen Klang der neuen Orgel in der vollbesetzten Kirche.

Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg: Aufführung des Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Der musikalische Leiter Michael Klaue, Lions-Präsident Rolf Löscher, die Solistin Dorothee Fries, Sopran, der Solisten Roman Grübner, Bariton, Dirigent Edzard Burchards und Kantor Clemens Rasch (von links) sind die gestaltenden Kräfte dieses Konzert-Abends.

Benefiz-Konzert des Lions Club Ahrensburg: Aufführung des Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Der musikalische Leiter Michael Klaue, Lions-Präsident Rolf Löscher, die Solistin Dorothee Fries, Sopran, der Solisten Roman Grübner, Bariton, Dirigent Edzard Burchards und Kantor Clemens Rasch (von links) sind die gestaltenden Kräfte dieses Konzert-Abends.

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