ich-helfe.sh: Landesregierung schafft landesweite Hilfsplattform

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Kiel (ve/pm). Die Landesregierung hat unter www.ich-helfe.sh eine neue Online-Plattform gestartet, die Hilfsangebote und -bedarfe in der Flüchtlingshilfe landesweit zusammenführt. Initiativen, Institutionen und Organisationen, die ehren- oder hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, können sich darstellen und ihre Bedarfe angeben. Wer sich als freiwilliger Helfer engagieren will, kann feststellen, in welchen Orten welche Unterstützung benötigt wird, und diese dann zielgerichtet anbieten. Gesucht werden Sach- und Zeitspenden von zum Beispiel Bekleidung, Haushaltsgeräten oder Möbel bis hin zu Behördengängen, Kinderbetreuung oder Transportfahrten.

www.ich-helfe.sh

Das neue Portal soll ebenfalls bereits bestehende regionale Online-Angebote unterstützen, indem es eine zusätzliche Möglichkeit zur Verbreitung bietet. Auf diesem Weg können regionale Initiativen auch Hilfe aus anderen Landesteilen erhalten. „Wir danken der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung der Plattform und die freundliche Unterstützung“, so Innenminister Stefan Studt. „Dort läuft das Portal seit kurzem mit großem Zuspruch und Erfolg.“

Nun hänge es davon ab, wie die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner das Angebot befüllen und nutzen. Das Angebot befindet sich fortlaufend im Aufbau. In den kommenden Wochen soll eine Datenbank entstehen, die ortsbezogen nach konkretem Hilfebedarf durchsucht werden kann. In der Startphase geht es vor allem darum, dass sich möglichst viele Organisationen und Initiativen eintragen.

„Ich bitte alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, mitzumachen und ihre Initiative oder Organisation mit dem jeweiligen Hilfebedarf einzutragen“, sagte der Innenminister. So könnten noch mehr Menschen in Schleswig-Holstein helfen und dazu beitragen, dass die Flüchtlinge sich nicht nur willkommen fühlen, sondern sich schnellstmöglich integrieren können.

Die Landesregierung setzt damit eine weitere Maßnahme aus dem Flüchtlingspakt um. Zuvor hatte das Land das Internetportal „Flüchtlinge in Schleswig-Holstein – Refugees Welcome“ freigeschaltet. (www.willkommen.schleswig-holstein.de). Es bietet Flüchtlingen, haupt- und ehrenamtlich Engagierten sowie der interessierten Öffentlichkeit ein umfangreiches Informationsangebot in unterschiedlichen Sprachen.

"Refugees welcome" - Flüchtlinge willkommen". Foto: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

„Refugees welcome“ – Flüchtlinge willkommen“.
Foto: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

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