Spende Feuerwehr Hoisbüttel: Geld von der Haspa und an die Flüchtlinge

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Ammersbek (ve). Uj – da musste Andreas Christian Schmidt schlucken. Einen Spendenbrief hat der Ortswehrführer der Feuerwehr Hoisbüttel durchaus schon entgegen genommen. Aber selten so einen. Und übrigens: Die Jugendwehr hat auch gespendet – relativ gesehen einen ähnlich hohen Betrag.

Spendenübergabe der Haspa an die Freiwillige Feuerwehr Hoisbüttel: Hans-Hinrich Sönksen, Andreas Christian Schmidt, Norbert Wolfrath, Thomas Hinsch, Regionalleiter der Haspa, Heiko Steenhagen, Bürgermeister Horst Ansén und Jens Gerstenberg (von links) bei der Übergabe.

Spendenübergabe der Haspa an die Freiwillige Feuerwehr Hoisbüttel: Hans-Hinrich Sönksen, Andreas Christian Schmidt, Norbert Wolfrath, Thomas Hinsch, Regionalleiter der Haspa, Heiko Steenhagen, Bürgermeister Horst Ansén und Jens Gerstenberg (von links) bei der Übergabe.

„5.000“ steht auf dem Brief der Haspa, den Regionalleiter Thomas Hinsch jetzt übergeben hat. Und dahinter folgt das Wort „Euro“. „So eine hohe Spende“, beginnt Schmidt seine Dankesrede – und ringt doch um Worte: „Da weiß ich erst einmal gar nicht, was ich sagen soll.“ „Danke“ hat er dann gesagt und mit ihm Gemeindewehrführer Norbert Wolfrath, Schmidts Stellvertreter Jens Gerstenberg und die Kameraden Heiko Steenhagen und Hans-Hinrich Sönksen.

Spendenübergabe: Zweckertrag aus dem Lotteriesparen

Die freien Finanzmittel der Kommunen sinken, Spenden für die Wehr sind daher willkommen. So war auch Bürgermeister Horst Ansén bei der Spendenübergabe vor Ort und dankte für die Zuwendung.

Das Geld stammt aus dem Zweckertrag des Lotteriesparens, zu dem Kunden der Haspa eingeladen werden. „Ein Betrag der Sparsumme fließt jedes Jahr als Spende an Vereine und Verbände“, erläutert es Thomas Hinsch, Regionalleiter der Haspa Walddörfer. Neben der Feuerwehr Hoisbüttel kommen in Stormarn auch die Feuerwehr Glinde, der Deutsche Kinderschutzbund und das Kleine Theater Bargteheide in den Genuss einer Zuwendung.

„Uns ist es wichtig, die Wehren zu unterstützen“, sagt Thomas Hinsch. „Denn: Sie rücken immer aus, bei guten wie bei schlechten Bedingungen. Oder sie helfen bei Stadtteilfesten und anderem. Damit engagieren Sie sich auch für das Gemeinwohl“, findet er lobende Worte.

Spendenübergabe der Jugendfeuerwehr Hoisbüttel an den Freundeskreis für Flüchtlinge: Björn Rowold, Rani Aldarir mit seinem Sohn Yousef, Norbert Wolfrath, Franziska Gördel, Lennart Markgraf, Christiane Zornbach, Bayan Aldarir, Mirja Schmidt, Ursula Chemnitz und Christopher Bundies. Foto© Ute Markgraf

Spendenübergabe der Jugendfeuerwehr Hoisbüttel an den Freundeskreis für Flüchtlinge: Björn Rowold, Rani Aldarir mit seinem Sohn Yousef, Norbert Wolfrath, Franziska Gördel, Lennart Markgraf, Christiane Zornbach, Bayan Aldarir, Mirja Schmidt, Ursula Chemnitz und Christopher Bundies.
Foto© Ute Markgraf

Die Jugendwehr: Mit Crêpes Geld für die Flüchtlinge erwirtschaftet

Gespendet hat auch die Jugendwehr Hoisbüttel. Sie hatte bei ihrem Laternenumzug Crêpes gebacken und mit dem Verkauf einen Erlös von 131,75 Euro erzielt. Diese haben sie dem Freundeskreis für Flüchtlinge Ammersbek gespendet. Kürzlich haben Ehrenamtler des Freundeskreises mit Betroffenen die Spende entgegen genommen.

„Wir haben gelernt, dass die Begleitung von uns auch über die erste Zeit hinaus nötig ist, nachdem sie in Wohnungen vermittelt wurden“, sagt Karin Wisch vom Freundeskreis, „sie benötigen dafür eine Grundausstattung und müssen Behördenbriefe verstehen.“ Ein großer Dank ging daher an die Jugendfeuerwehr Hoisbüttel, die bei ihrem eigenen ehrenamtlichen Engagement auch an die Flüchtlinge denke.

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