Audi Star Talk mit Bruno Labbadia: „Der FC Bayern hat das sehr gut gemacht“

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Hamburg (ve/pm). Eine Fußballspieler- und Trainerlegende zu Gast am Standort Audi Elbvorort: In Deutschlands einziger Sport Personality Talk Show, dem Audi Star Talk, sprach HSV Cheftrainer Bruno Labbadia über sein Leben, sportliche Erfolge und potenzielle zukünftige Nationalspieler. 

 

AudiStar Talk im Audizentrum Hamburg: HSV-Trainer Bruno Labbadia mit Jürgen Deforth, Geschäftsführer der Audi Hamburg GmbH, und Moderator Klaus Gronewald (von links). Foto:©Audi Hamburg

AudiStar Talk im Audizentrum Hamburg: HSV-Trainer Bruno Labbadia mit Jürgen Deforth, Geschäftsführer der Audi Hamburg GmbH, und Moderator Klaus Gronewald (von links).
Foto:©Audi Hamburg

Kürzlich fanden sich mehr als 250 geladene Gäste am Standort Audi Elbvororte ein, darunter Kunden der Audi Hamburg GmbH, HSV VIP-Lounge Besucher und Business Seat Inhaber. Moderator Klaus Gronewald begrüßte das Publikum und sein Team. Willkommensansprachen hielten auch Jürgen Deforth, Geschäftsführer Audi Hamburg GmbH, und Dietmar Elsasser, Audi Region Nord.

HSV-Trainer Bruni Labbadia zu Volksparstadion, Klaus-Michael Kühne und die WM-Affäre

Anschließend begann der Talk mit meiner kurzen Aufwärmrunde in Form eines Frage-Antwort-Spiels, darauf folgten die Themen des Abends: Pierre-Michel Lasogga als potenzieller Nationalspieler, die Namensänderung zum „Volksparkstadion“ durch Investor Klaus-Michael Kühne und die WM-Affäre um Franz Beckenbauer kamen zur Sprache. Auch über Privates plauderte Labbadia aus dem Nähkästchen.

Illustriert wurde das Gespräch von eingeblendeten Bildern, die Labbadia kommentierte. Danach gab es ein Abschlussspiel mit Wette: Erkennt Bruno Labbadia alle gezeigten Spielausschnitte wieder, zahlt Klaus Gronewald einen Trikotsatz. Schafft es Labbadia nicht, alle Ausschnitte richtig zuzuordnen, so muss er beim nächsten Spiel des HSV im Trainingsanzug auf der Trainerbank sitzen – doch ungeachtet des Ergebnisses lösten beide ihren Wetteinsatz ein.

Audi Star Talk mit „Cor Juliette“

Abschließend stand Bruno Labbadia für Fotografen und Fans bereit, die sich begeistert mit ihm gemeinsam fotografieren ließen. Die geladenen Gäste des Audi Star Talk ließen den Abend mit dem köstlichen Catering von „Cor Juliette“ ausklingen: Allen Anwesenden wurden frische Burger und knusprige Süßkartoffel-Pommes serviert. Dazu gab es die passenden Weine von „Rindchen“.

Mehr unter www.audizentrum-hamburg.de.

Und das hat Bruno Labbadia gesagt

Bruno Labbadia über Pierre-Michel Lasogga als National-Stürmer – Teil 01:

„Heute gibt es nur noch sehr wenige echte Mittelstürmer. Ich finde es aber wichtig, einen echten Mittelstürmer in einer Mannschaft zu haben. Selbst wenn man als Trainer eine andere Strategie verfolgt. Wir sehen doch, dass es nicht mehr so viele deutsche Mittelstürmer gibt. Mario Gomez ist sicherlich einer, der die echte „Neun“ noch verkörpert. Ansonsten hat man mit Selke einen, der das verkörpert. Ansonsten sind es mehr die Ausländer. Deshalb ist da für Pierre-Michel sicherlich eine Chance.“

Bruno Labbadia über Pierre-Michel Lasogga als National-Stürmer – Teil 02:

„Er muss jetzt erst eine konstante Leistung bringen, muss weiter Tore machen. Was ihm noch fehlt, ist, eben konstant auf hohem Niveau immer wieder diese Leistungen zu bestätigen. Er hat jetzt sechs Tore gemacht. Das ist ordentlich, weil wir noch nicht so viele Torchancen herausgespielt haben. Aber auch hier muss er zulegen, dass wir und er noch mehr Torchancen bekommen. Er muss sich dann auch Torchancen mal selbst erarbeiten.“

Bruno Labbadia über Investor Klaus-Michael Kühne:

„Ich habe schon überlegt, ob ich einen Lkw für den HSV anmiete und mit dem Lkw dann zu ihm nach Hause fahre. Und dann das Geld mitnehme, was wir benötigen. Dafür bräuchten wir auf jeden Fall einen Lkw. Ich werde ihn beim Wort nehmen. Ich bin bald da…“

Bruno Labbadia über seine Situation / Vertragsverlängerung beim HSV:

„Ich habe mich dazu ganz klar committet. Ich arbeite super-gerne bei diesem Verein. Weil ich den HSV als einen echt coolen Verein sehe!“

Bruno Labbadia über die Situation beim HSV:

„Geld ist heute einfach eine wichtige Sache. Auf jeden Fall mehr als es früher der Fall war, weil einfach die Kluft auseinander ging. Und genau das ist unser Problem beim HSV. Wir haben die letzten fünf Jahre komplett verschlafen! Als es am meisten Geld gab, hat man am wenigsten bekommen. Das haben Vereine wie Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und vor allem der FC Bayern unglaublich gut ausgefüllt. Deswegen sind diese Teams im Moment fast nicht einzuholen. Das ist nicht schön und macht keinen Spaß. Aber es ist legitim. Man kann dem FC Bayern nur ein Kompliment machen, sie haben das sehr gut gemacht!“

Bruno Labbadia über seine Veränderungen:

„Ich war sehr, sehr verbissen. Was ich sicherlich auch heute noch bin. Aber ich habe durch diese Auszeiten gelernt: Das Rad dreht sich immer weiter. Heute gehe ich nicht mehr wie Don Quijote gegen Windmühlen an und sage: Ich muss das verändern, ich muss dies verändern. Was ich aber gar nicht kann. Früher wollte ich zu viel verändern, was aber gar nicht in meiner Macht stand. Damit gehe ich entspannter um.“

Bruno Labbadia über Franz Beckenbauer:

„Er ist ein Mensch, der alle Menschen gleich behandelt. Er hat nie seinen Status heraushängen lassen, dass er der große Franz Beckenbauer ist. Er hat die Putzfrau und jeden, der etwas von ihm wollte, so unglaublich gut und gleich behandelt. Das hat mich bewegt. Und deshalb wird diese Geschichte (WM-Affäre, Anm.d.Red.) meine Sicht auf ihn nicht verändern.“

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