Volksbank Lübeck und Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG: Verschmelzungsvertrag ist unterschrieben

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Lübeck/Trittau (ve/pm). Der Verschmelzungsvertrag zur Vereinigung der beiden Genossenschaftsbanken Volksbank Lübeck eG und der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG wurde in dieser Woche in Lübeck unterschrieben. Die Unterzeichnung fand im Europäischen Hansemuseum in Lübeck statt.

Fusion der Volksbank Lübeck und der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG: Am Mittwochabend unterzeichneten die Vorstände und die Aufsichtsvorsitzenden beider Banken den Fusionsvertrag für die neu entstehende Volksbank Südholstein eG. Im Bild Roger Pawellek und Dr. Michael Brandt, Vorstand Volksbank Lübeck, die Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Plehn und Lutz Kleinfeldt sowie Carsten Peter Feddersen und Kai Schubert, Vorstand Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG (von links). Foto: Volksbank Lübeck

Fusion der Volksbank Lübeck und der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG: Am Mittwochabend unterzeichneten die Vorstände und die Aufsichtsvorsitzenden beider Banken den Fusionsvertrag für die neu entstehende Volksbank Südholstein eG. Im Bild Roger Pawellek und Dr. Michael Brandt, Vorstand Volksbank Lübeck, die Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Plehn und Lutz Kleinfeldt sowie Carsten Peter Feddersen und Kai Schubert, Vorstand Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG (von links).
Foto: Volksbank Lübeck

Damit nehmen die Vorbereitungen für die Fusion der beiden Häuser weiter Fahrt auf. „Wir freuen uns, einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht zu haben“, sind sich die Aufsichtsratsvorsitzenden Lutz Kleinfeldt und Ferdinand Plehn einig. Der Verschmelzungsvertrag bildet die Grundlage für die spätere Fusion und beinhaltet wichtige rechtliche Rahmenbedingungen, teilen die beiden Banken in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Fusion der Volksbank und Raiffeisenbank: Vertreterversammlungen müssen noch zustimmen

Der Verschmelzungsvertrag bedarf der Zustimmung der beiden Vertreterversammlungen. Diese sind für den Mai 2016 geplant. Es ist beabsichtigt, die Fusion dann rückwirkend auf den 1. Januar 2016 zu vollziehen.

Durch die geplante Fusion entsteht laut Aussage der Banken die drittgrößte Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein mit einer Bilanzsumme von rund 1,5 Milliarden Euro. „Für uns stehen Kundenorientierung und Leistungsfähigkeit als Ziele der Fusion im Mittelpunkt der Gespräche“, betonen die Vorstände Dr. Michael Brandt und Kai Schubert. „Die Region zwischen Hamburg und Lübeck bietet für ein großes genossenschaftliches Kreditinstitut hervorragende Perspektiven und schafft Vorteile für Kunden und Mitglieder“, erklärt Vorstandsmitglied Roger Pawellek.

Gründe der Fusion: Niedrigzinsphase, Digitalisierung und Regulatorik

Die Fusion zu diesem Zeitpunkt erfolge vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen im Bankengewerbe. Dazu zählten die anhaltende Niedrigzinsphase, Digitalisierung und Regulatorik. Carsten Peter Feddersen, ebenfalls Vorstandsmitglied, sei sich sicher, dass die Fusion zur Zukunftssicherung beider Banken maßgeblich beiträgt, heißt es in der Mitteilung. Sie erfolge zu diesem Zeitpunkt aus einer Situation der Stärke heraus, die für die zukünftigen Anforderungen im Bankenbereich genutzt werden soll.

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