Bewusster Konsum: Mode, die Umwelt und Tierwelt schützt

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Öfter mal das Fahrrad benutzen, beim Einkauf auf Bioprodukte oder regional angebaute Lebensmittel setzen, Strom und Wasser sparsam verwenden oder auf eine fleischfreie Ernährung umstellen: Möglichkeiten, Natur, Umwelt und Klima zu schützen, gibt es zahlreiche. Viele dieser Optionen bieten außerdem noch einen weiteren Vorteil: Auch für die eigene Gesundheit sind sie mehr als förderlich.

Jeans - ein Klassiker unter den Kleidungsstücken. Auch beim Kauf einer Jeans ist die Entscheidung zu nachhaltig produzierter Ware möglich. Foto: Helene Souza / pixelio.de

Jeans – ein Klassiker unter den Kleidungsstücken. Auch beim Kauf einer Jeans ist die Entscheidung zu nachhaltig produzierter Ware möglich.
Foto: Helene Souza / pixelio.de

Ein wachsender Trend

Der Trend zur Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren immer stärker durchgesetzt und viele Menschen interessieren sich heute für bewussten Konsum. Kaufentscheidungen im Supermarkt werden beispielsweise nicht mehr nur aufgrund des Preises gemacht, auch die Qualität des jeweiligen Produktes steht jetzt im Vordergrund. Artgerechte Tierhaltung, der Verzicht auf Gentechnik, möglichst unbehandelte und naturbelassene Inhaltsstoffe und kurze Transportwege gewinnen an Bedeutung. Auch die Zahl der Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, wächst rasant, die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre tun hier ein Übriges. Umso besser ist es da, dass sich auch in der Textilbranche einige Unternehmen finden, die auf eine tier- und umweltfreundliche Produktion setzen!

Das Beinkleid: Jeans – Made in Europe

Viele Hosen haben schon eine halbe Weltreise hinter sich, bevor sie im Kleiderschrank landen: Das Grundmaterial wie zum Beispiel Baumwolle stammt von Plantagen in Indien oder Afrika, die Weiterverarbeitung und Produktion erfolgt beispielsweise in asiatischen Ländern und erst für die finalen Fertigungsschritte wird die Jeans nach Europa gebracht. Niedrigere Produktionskosten und weniger strenge Auflagen in puncto Arbeits- und Umweltschutz sind meist verantwortlich für die meilenweite Reise des beliebten Kleidungsstücks.

Anders sieht es bei europäischen Anbietern aus. Die Produktion erfolgt hier unter strengen europäischen Richtlinien und so wasser- und umweltschonend wie möglich.

Vegane Ernährung: Vorsicht vor versteckten Zusätzen!

Auf tierische Produkte zu verzichten, erscheint auf den ersten Blick recht einfach: Beim Essen werden dann Wurst, Schinken, Eier, Käse, Milch, Honig und Co. durch Sojaprodukte und pflanzliche Alternativen ersetzt, einziges Hindernis ist hier oft der Gedanke, ohne Fleisch ja „gar nichts mehr essen zu können“ oder schlichtweg die Angst davor, der Genuss würde auf der Strecke bleiben. Manchmal muss man aber wahre Detektivarbeit betreiben, um Produkte tierischen Ursprungs zu entdecken: Viele Süßigkeiten enthalten das Geliermittel Gelatine, das bekanntermaßen aus tierischem Protein besteht. Auch vermeindlich „ungefährliche“ Produkte wie Saft oder Wein sind häufig nicht vegan, denn oft werden sie Getränke mit Gelatine geklärt.

Naketano – vegane Trendmode für alle

Beim Klamottenkauf ist ebenfalls Vorsicht geboten: Wer auf tierische Produkte verzichten will, für den sind Wolle, Seide und Leder tabu. Viele Markenklamotten sind aber mit Logopatches ausgestattet, die, so klein sie auch sein mögen, aus Echtleder bestehen. Auf Nummer sicher gehen alle tierliebenden Modefans beim Essener Label Naketano. Der Experte für Streetstyles und ausgefallene Namen setzt auf eine nachhaltige Produktion und verzichtet daher vollkommen auf die Verwendung tierischer Produkte. Der Hersteller Naketano beweist damit, dass umweltbewusste Mode keineswegs altbacken oder langweilig sein muss, denn die farbenfrohen Kapuzenpullover, Sweatshirts oder Jacken sprühen nur so vor guter Laune.

Nachhaltiger leben: ein erster Schritt

Das neue Jahr bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, die eigenen Lebensgewohnheiten zu überdenken und den Alltag nachhaltiger zu gestalten. Wer noch ein paar Inspirationen benötigt, findet hier einige Anregungen:

– Plastik vermeiden! Zum Einkauf wird ab jetzt immer ein Korb oder ein Stoffbeutel mitgenommen und Lebensmittel sollten auf ihre Verpackungseigenschaften überprüft werden.

– Kurze Wege sollten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, meistens ist das auch deutlich stressfreier und man spart außerdem Benzin. Für längere Strecken sind Bus und Bahn eine hervorragende Alternative zum Auto, zudem gehört lästiges Parkplatzsuchen dann der Vergangenheit an.

– Schnitzel, Burger und Salami sind einfach zu verlockend? Kleine Schritte sind hier der Geheimtipp: Ein fleischfreier Tag pro Woche oder gleich eine ganze Woche ohne Wurst und Co. sind gute Möglichkeiten für einen Anfang.

Weitere Infos zu veganen Alternativen und Tierschutz findet man auch auf der Website der Organisation PETA.

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