Bundesautobahn 24 bei Witzhave: Massenkarambolage in der Silvesternacht/ Sechs Menschen verletzt

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Bei Witzhave (ve/ots). Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Silvesternacht wurden auf der Autobahn 24 in Fahrtrichtung Hamburg insgesamt sechs Menschen verletzt. Vier Fahrzeuginsassen, darunter zwei Kinder, mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei Männer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 70.000 Euro geschätzt. Zwei der zwölf beteiligten Fahrzeuge brannten völlig aus.

Ein Bild der Szene in der Unfallnacht zum 1. Januar 2016. Foto:Polizei Ratzeburg

Ein Bild der Szene in der Unfallnacht zum 1. Januar 2016.
Foto:Polizei Ratzeburg

Gegen 1.45 Uhr herrschte dichter Nebel mit Sichtweiten unter fünf Metern. Als die Polizeibeamten an der Unfallstelle ankamen, waren circa 100 Meter vor der Anschlussstelle Witzhave in Fahrtrichtung Hamburg die Fahrzeuge ineinander gefahren und hatten sich verkeilt.

Der Opel Meriva eines 76-jährigen Hamburgers und der Opel Vectra eines 20-jährigen Schweriners standen in Flammen. Einige Unfallbeteiligte hatten ihre Wagen schon verlassen und sich an der Böschung in Sicherheit gebracht. Andere stiegen gerade aus und liefen über die Fahrbahn.

Eine Familie aus Hamburg, die 37-jährige Fahrerin und ihre acht und fünf Jahre alten Töchter, wurden schwer verletzt, sie erlitten Beinverletzungen und einen Schock). Ihr 39-jähriger Ehemann zog sich leichte Verletzungen zu. Der 20-jährige Fahrer des Opel Vectra wurde im Brustkorb schwer verletzt. Der 40-jährige Fahrer eines Nissan Qashqai war leicht verletzt und klagte über Schmerzen im Gesicht und im Brustkorb. Die Verletzten mussten alle mit den Rettungswagen in die Krankenhäuser gebracht werden.

Zwölf Fahrzeuge zusammen gestoßen: Weitere Ermittlungen zur Unfallursache

Ein 33-jähriger Mann aus der Nähe von Sandesneben (Opel Astra), ein 28-jähriger Hamburger (5er BMW), ein 45-jähriger Hamburger (BMW) sowie der 76-jährige Hamburger (Opel Meriva, das Fahrzeug brannte aus) blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Zu den Verletzten ist noch nichts Neues bekannt.

Die Ermittlungen des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg zur genauen Unfallursache/ Unfallverursacher dauern derzeit noch an. Die Beamten sperrten die Autobahn 24 in Fahrtrichtung Hamburg für die Dauer der Löscharbeiten, der Unfallaufnahme und der Reinigung der Fahrbahn bis gegen 4.50 Uhr voll. Es waren im Einsatz: fünf Streifenwagenbesatzungen, sechs Rettungswagen, drei Notärzte und drei Freiwillige Feuerwehren.

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