Aufführung „Die Blechtrommel“ im Alfred-Rust-Saal

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Ahrensburg (je/pm). An seinem dritten Geburtstag bekommt der 1924 in Danzig geborene Oskar, dessen
geistige Entwicklung nach eigenen Angaben „schon bei der Geburt abgeschlossen“ war, seine erste Blechtrommel geschenkt. Das ist der Ausgangspunkt für Volkmar Kamms gewitzte Bühnenadaption nach dem Roman „Die Blechtrommel“ von Günter Grass, die am Sonntag, 17. Januar 2016, um 20 Uhr im Alfred-Rust-Saal aufgeführt wird.

Ein Klassiker der Literatur auf der Bühne: "Die Blechtrommel" mit Carsten Klemm und Raphael Grosch. Foto: S. Haymann

Ein Klassiker der Literatur auf der Bühne: „Die Blechtrommel“ mit Carsten Klemm und Raphael Grosch. Foto: S. Haymann

Für Oskar, Sohn von Agnes Matzerath und zweier Väter – neben dem deutschen Ehemann und Kolonialwarenhändler Alfred Matzerath kommt auch der polnische Vetter Jan Bronski in Frage, mit dem Agnes ein Verhältnis hat – wird die Blechtrommel das Instrument seines Protests und seiner Weigerung, sich ins bürgerliche Dasein zu fügen. Gleichzeitig entdeckt er, dass er die zerstörerische Gabe besitzt, Glas zu zersingen. Oskar will auf keinen Fall Kolonialwarenhändler werden, sondern so bleiben wie er gerade ist: Der Gnom, der Däumling, der nicht aufzustockende Dreikäsehoch. Mit einem gezielten Sturz von der Kellertreppe stoppt er sein Wachstum.

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„Die Blechtrommel“ ist eine Produktion der Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus, und kommt auf Einladung von Theater und Musik Ahrensburg in die Schlossstadt. Karten erhalten Sie für 16 bis 23 Euro bei den Markt-Theaterkassen in Ahrensburg und Bargteheide sowie an der Abendkasse.

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