NABU Hamburg: Flüchtlingsunterkunft am Buchenkamp nicht naturverträglich

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Hamburg (je/pm). Laut Wohnungsbauprogramm Wandsbek 2015 sollen am Buchenkamp mindestens 60 Wohnungen gebaut werden. Ende 2015 wurde bekannt, dass dort darüber hinaus eine Flüchtlingsunterkunft mit bis zu 950 Plätzen errichtet werden soll. Doch der Naturschutzbund erhebt Einspruch.

Der NABU Hamburg lehnt die Bebauung an der Straße Buchenkamp im Landschaftsschutzgebiet „Duvenstedt, Bergstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Volksdorf und Rahlstedt“ aus Naturschutzgründen generell ab. Die geplante Bebauung würde neben dem Landschaftsschutzgebiet auch den Biotopverbund, die vorhandene Landschaftsachse sowie geschützte Biotope beeinträchtigen.

Flüchtlingsunterkunft im Buchenkamp: So sieht es der NABU

Auch den Bau einer temporären Flüchtlingsunterkunft auf einer Grünlandsenke an der Straße Buchenkamp zwischen den Wegen Stüfelkoppel und Tonradsmoor lehnt der NABU ab. Bei der Fläche handelt es sich größtenteils um eine artenreiche Weide.

Aus Sicht des NABU kommen für eine temporäre Inanspruchnahme nur naturschutzfachlich nicht besonders wertvolle und schnell in ihrer alten Funktion wieder herstellbare Grünflächen in Frage. Nach Ansicht des NABU eignen sich nur die Flächen südlich des Weges Tonradsmoor um den Ferck‘schen Hof für die temporäre Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft. Diese Flächen sind von geringem ökologischem Wert und grenzen nicht unmittelbar an geschützte Biotope an.

Quelle: NABU Hamburg

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