Ammersbeker Kulturkreis: Vortrag über Spitzweg und Busch

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Ammersbek (je/pm). „Spitzweg trifft Busch“ ist der Titel eines Vortrags am Sonntag, 13. März 2016, um 16 Uhr in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hoisbüttel, An der Lottbek 22-26. Auf Einladung des Ammersbeker Kulturkreises beleuchtet die Kunstinterpretin Veronika Kranich das Leben und Werk von Carl Spitzweg (1808-1885) und Wilhelm Busch (1832-1908) und ihre Beziehung zueinander.

Selbstporträt Carl Spitzwegs. Foto: Wikipedia/Ammersbek

Selbstporträt Carl Spitzwegs. Foto: Wikipedia/Ammersbeker Kulturkreis

Der Stil des deutschen Malers Carl Spitzweg ist der Spätromantik zuzuordnen. In kleinformatigen Bildern schildert er das biedermeierliche Kleinbürgertum seiner Zeit und kauzige Sonderlinge, die er humorvoll karikiert. Seine Spezialität sind witzige, manchmal auch ironische Pointenbilder, wie zum Beispiel „Der arme Poet“, „Der Bücherwurm“ oder „Der Kaktusliebhaber“. In späteren Jahren gewinnt die Landschaftsdarstellung größere Bedeutung in der Malerei Spitzwegs, der sich hin und wieder auch als Dichter betätigte.

Wilhelm Busch, ein Gemälde von Franz von Lenbach. Foto: Wikipedia/Ammersbeker Kulturkreis

Wilhelm Busch, ein Gemälde von Franz von Lenbach. Foto: Wikipedia/Ammersbeker Kulturkreis

Wilhelm Busch, einer der bekanntesten humoristischen Dichter seiner Zeit, setzte die Bilder Carl Spitzwegs in vielen seiner Verse kongenial um. So erklärt es sich, dass sich die beiden Künstler in Veronika Kranichs Vortrag begegnen und ergänzen. Wilhelm Busch malte auch, doch stellte seine Bilder nie aus. Er ist der bekanntere Poet, Spitzweg der bekanntere Maler.

Kuchen, Kaffee und Eintritt

Bereits ab 15 Uhr ist das Kuchenbuffet geöffnet. Der Eintritt kostet zehn Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreises acht Euro.

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