CDU Stormarn: Lukas Kilian kandidiert bei Landtagswahl 2017

0

Bad Oldesloe (je/pm). Bei der CDU Wahlkreisversammlung wurde Lukas Kilian als Kandidat für die Landtagswahl im Mai 2017 nominiert. Er erzielte 98,6 Prozent der Stimmen.

Ingbert Liebing, CDU-Landeschef, und Tobias Koch, Kreisgeschäftsführer CDU Stormarn, gratulierten Lukas Kilian zu seiner Nominierung als Landtagskandidat. Foto: B. Hertwig

Ingbert Liebing, CDU-Landeschef, und Tobias Koch, Kreisgeschäftsführer CDU Stormarn, gratulierten Lukas Kilian zu seiner Nominierung als Landtagskandidat. Foto: B. Hertwig

Lukas Kilian, seit 2007 Kreistagsabgeordneter, stellte sich zum ersten Mal als Kandidat des Wahlkreises 30/Stormarn-Süd (Städte Glinde und Reinbek, Gemeinden Barsbüttel und Oststeinbek sowie Gemeinde Wentorf im Kreis Herzogtum Lauenburg)  für den schleswig-holsteinischen Landtag zur Verfügung und ist mit überwältigenden 98,6 Prozent der anwesenden CDU-Mitglieder unter großem Applaus gewählt worden.

Ingbert Liebing, Vorsitzender der CDU Schleswig-Holsteins, gratulierte Lukas Kilian zu seiner Wahl und betonte: „Wir brauchen junge Menschen in verantwortungsvollen Posten in unserer Partei.“

Ziele von Lukas Kilian

Der Jurist Lukas Kilian unterstrich, dass er, egal wie die Wahl ausgeht, weiterhin als Rechtsanwalt tätig sein werde. Der Bezug zum realen Leben ist für einen Politiker unausweichlich und eine selbstständige Berufsausübung, gerade als Anwalt, zeige im Berufsalltag viele „Probleme, von denen man sonst nichts mitbekommt.“

Lukas Kilians politische Schwerpunkte liegen in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik, einer generationsgerechten Haushaltspolitik und der inneren Sicherheit. „Ohne eine befahrbare Infrastruktur ist die Mobilität der Menschen und damit auch der Wirtschaftsstandpunkt Schleswig-Holstein gefährdet. Wer Straßen verfallen lässt, treibt zudem die Sanierungskosten in die Höhe“, kritisierte der jüngste Landtagskandidat Stormarns die jetzige Landesregierung. „Nur um den jetzigen schlechten Straßenzustand zu erhalten, müssten zehn Jahre 36 Millionen Euro fließen, aktuell werden aber nur 25 Millionen Euro investiert“, rechnete er vor. So würden die Löcher jährlich immer größer. Kilian plädierte für mehr Polizeipräsenz in den Kommunen und kritisierte die Reduzierung der Polizeiwachen und der Beamten. „Allein bei den Wohnungseinbrüchen ist Stormarn absoluter Spitzenreiter. Im vergangenen Jahr gab es hier täglich 3,5 Wohnungseinbrüche, insgesamt 1.291. Das sind 302 mehr als im gesamten Bundesland Thüringen“, erklärte er.

In seinem anschließenden Referat zum Thema „Schleswig-Holstein kann mehr“ erläuterte Ingbert Liebing, dass es gelte, bei der Landtagswahl im Mai 2017 einen Regierungswechsel herbeizuführen, um die eingefahrenen Defizite der jetzigen Regierung in der Verkehrsinfrastruktur, dem Bildungswesen, der Polizeistruktur und der Ansiedlung weiterer Unternehmen wieder zu regulieren.

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren