Veranstaltung in der LungenClinic: Information zur Krankheit Lungenfibrose

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Großhansdorf (ve/pm). Etwa 50.000 Menschen in Deutschland leiden an Lungenfibrose. Wie so oft bei seltenen Erkrankungen ist die Diagnose schwierig, zumal der Begriff nahezu 100 verschiedene Lungenerkrankungen umfasst. Nun lädt die LungenClinic Großhansdorf zu einem Informationsnachmittag.

LungenClinic Großhansdorf: Empfang und Patientenaufnahme. Foto:LungenClinic Großhansdorf

LungenClinic Großhansdorf: Empfang und Patientenaufnahme.
Foto:LungenClinic Großhansdorf

Ursachen können das Einatmen anorganischer Staubpartikel wie Asbestfasern oder Aluminiumstaub sein oder auch das Einatmen organischen Staubes mit Schimmelpilzen oder Hausstaubmilben. Bei einem sehr großen Teil der Patienten lassen sich die Ursachen allerdings gar nicht herausfinden.

Aufgrund ihrer geringen Zahl haben Patienten mit Lungenfibrose relativ wenige Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen. Deshalb wollen die LungenClinic Grosshansdorf und die Selbsthilfeorganisation „Lungenfibrose“ sie zusammenbringen und informieren. Experten der LungenClinic, des Deutschen Zentrums für Lungenforschung und der Selbsthilfegruppe sprechen über Themen wie „Wenn bloß der Husten nicht wäre“, „Atemknappheit und die Psyche“, „Neue Entwicklungen in der Therapie“, und „Hilfe bei Behörden und Anträgen“.

Die Veranstaltung ist am Mittwoch, 27. April 2016, von 16 bis 18.30 Uhr in der LungenClinic Grosshansdorf, Wöhrendamm 80 in Großhansdorf. Es wird um Anmeldung gebeten unter Telefon 0201 / 48 89 90 oder per Mail unter d.kauschka@lungenfibrose.de.

Das Krankheitsbild Lungenfibrose

Allen Lungenfibrosen gemeinsam ist, dass es zu chronischen Entzündungen des Lungenbindegewebes kommt. Dadurch vermehrt sich das Gewebe und die Lunge versteift. In der Folge müssen Betroffene mehr Kraft für die Dehnung der Lungen und damit mehr Atemarbeit aufwenden. Darüber hinaus gelangt der Sauerstoff viel schlechter in die Blutgefäße, was zu einer eingeschränkten Sauerstoffaufnahme führt. Betroffene verspüren bei körperlichen Belastungen deshalb Luftnot, in einem späteren Stadium der Erkrankung tritt dieser Zustand auch in Ruhe ein. Damit sind sie bei der Verrichtung alltäglicher Dinge erheblich eingeschränkt.

Da sich die Versteifungen im Lungengewebe nicht mehr zurückbilden, kann eine Lungenfibrose nicht geheilt werden. Allerdings lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögern und manchmal sogar stoppen. Je früher die Schädigung aufhört und die Behandlung einsetzt, umso besser sind die Aussichten für Patienten.

Informationen über die LungenClinic Grosshansdorf

Die LungenClinic Grosshansdorf ist eine international anerkannte Fachklinik für sämtliche Erkrankungen der Lunge und Atemwege im Bettenplan der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg. Als größte Spezialklinik Norddeutschlands für Lungenerkrankungen versorgt sie jährlich rund 12.000 Patienten stationär und ambulant in den Schwerpunkten Pneumologie, Onkologie, Thoraxchirurgie und Anästhesie.

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