Barsbüttel und Großhansdorf: Zwei schwere Unfälle mit Motorradfahrer/Zeugen gesucht

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Barsbüttel/Großhansdorf (ve/ots). Zwei Motorradunfälle ereigneten sich an diesem Wochenende: Ein Motorradfahrer wurde am vergangenen Sonnabendmittag bei einem Unfall auf der Landesstraße 222 bei Barsbüttel schwer verletzt. Am gestrigen Sonntag stieß ein Motorradfahrer in Großhansdorf mit einem Reh zusammen.

Ein 65-jähriger Hamburger fuhr gegen 12.45 Uhr mit seinem Mitsubishi Space Wagon auf der Landesstraße 222 in Richtung Stellau/Braak. Auf der Hälfte der Straße wollte er nach links in eine Feldeinfahrt abbiegen, um dort drehen zu können. Der 27-jährige Motorradfahrer aus Reinbek fuhr mit seiner Honda 600 in gleicher Richtung. Zwischen dem Motorrad und dem Mitsubishi fuhren noch weitere Fahrzeuge.

Motorradunfall: Zusammenstoß beim Abbiegemanöver

Der Motorradfahrer überholte in dem Moment, als der 65-Jährige mit seinem Wagen nach links abbog. Der 27-Jährige bremste, fiel aber mitsamt Krad zur Seite und kollidierte mit dem Wagen. Der junge Mann zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Zu seinem Gesundheitszustand ist noch nichts Näheres bekannt. Der 65-Jährige blieb unverletzt. Seine 59-jährige Beifahrerin erlitt einen Schock und wurde leicht verletzt ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge trugen einen wirtschaftlichen Totalschaden (insgesamt ca. 8000 Euro) davon. Die Polizei in Barsbüttel bittet Zeugen, die etwas zu dem Unfall sagen können, sich mit ihr unter der Rufnummer 040 / 67 07 80 56 in Verbindung zu setzen.

Wildunfall: Reh lief auf plötzlich die Fahrbahn

Am Sonntag fuhr ein 16-jährige Großhansdorfer gegen 22 Uhr mit seiner Yamaha, einem Leichtkraftrad, von Ahrensburg aus auf der Sieker Landstraße in Richtung Großhansdorf. Etwa 100 Meter hinter der Kreuzung Hansdorfer Landstraße lief plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn und kollidierte mit dem Leichtkraftrad. Durch die Kollision stürzte der 16-Jährige mitsamt Motorrad. Das Reh lief weiter, möglicherweise verletzt, in Richtung eines dortigen Teiches.

Der 16-Jährige trug schwere aber nicht lebensgefährliche, Verletzungen davon und  musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der zuständige Jagdausübungsberechtigte begab sich auf die Suche nach dem Reh.

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