Nordkirche: Internationale Christlich-Islamische Konferenz zu Religionen und Gerechtigkeit

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Hamburg (ve/pm). In Hamburg sind am heutigen Montag 17 Geistliche aus neun Ländern zusammengekommen, um mit Hamburger Religionsvertretern über die Beiträge von Bibel und Koran für Frieden und Gerechtigkeit zu diskutieren.

Der Beauftragte für Christlich-Islamischen Dialog der Nordkirche, Pastor Axel Matyba, hat diese fünftägige Konferenz organisiert und aus neun Ländern je einen Muslim und einen Christen eingeladen. Darüber hinaus sind Geistliche auch aus dem Bereich der Nordkirche beteiligt, die im interreligiösen Dialog engagiert sind.

Christlich-Islamischen Dialog: „Auf dass die Welt gerechter werde“

Welchen Beitrag kann der interreligiöse Dialog für den Aufbau einer starken Zivilgesellschaft leisten? Auf welche Quellen in Bibel und Koran gründet sich das Engagement? „In der heutigen Zeit ist das gemeinsame Streben der beiden großen monotheistischen Religionen für mehr Gerechtigkeit, gesellschaftliches Miteinander und Frieden unerlässlich“, betonte Axel Matyba zum Auftakt. Die Religionsvertreter wollen bei ihrer Konferenz in Hamburg voneinander lernen, gemeinsame Grundlagen erarbeiten und dann in ihren eigenen Kontexten politische Handlungsperspektiven erarbeiten.

Am Dienstag, 12. April 2016, um 18 Uhr können Interessierte im Rahmen einer Podiumsveranstaltung Einblicke in die Konferenz gewinnen: „Auf dass die Welt gerechter werde – der Beitrag des interreligiösen Gesprächs“. Auf dem Podium sind unter anderem: Bischöfin Kirsten Fehrs, Landesrabbiner Shlomo Bistritzky, Ayatollah Reza Ramezani, Prof. Katajun Amirpur, Prof. Wolfram Weiße/Akademie der Weltreligionen, Prof. Ephraim Meir, Prof. Ulrich Dehn. Die Veranstaltung ist im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Flügelbau West, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau West in Hamburg.

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