Ministerin Britta Ernst: Mehr Lehrer aufgrund steigender Zahl an Flüchtlingskindern

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Kiel. (ve/pm). Es werden weiter Lehrerinnen und Lehrer eingestellt in Schleswig-Holstein. Insbesondere werden sie aufgrund der steigenden Zahl an Flüchtlingskindern an den Schulen gebraucht. Ministerin Britta Ernst nannte heute neue Zahlen.

Ergänzend zur im März erfolgten Planstellenzuweisung (PZV) für das Schuljahr 2016/2017 erhielten die Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe und die Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe jetzt im Rahmen des Nachtragshaushalts weitere 150 Stellen, heißt es in einer Mitteilung des Bildungsministeriums.

Nachdem die Grundschulen bereits im März mit zusätzlichen Stellen für die Deutsch-als-Zweitsprache-Angebote (DaZ) für die Flüchtlingskinder ausgestattet worden seien, könnten nun auch die weiterführenden Schulen auf die veränderte Zahl von Schülerinnen und Schülern wegen der Flüchtlinge reagieren, betonte Ernst.

An den berufsbildenden Schulen werde mit zusätzlichen 50 Stellen die Ausstattung von Berufsintegrationsklassen DaZ gefördert. Für die Gymnasien seien keine zusätzlichen Stellen im Nachtrag vorgesehen, da dort bereits durch das PZV – nach Abgang des Doppeljahrgangs – ausreichend Planstellen vorhanden seien und keine Zwangsversetzungen vorgenommen würden.

Damit ergeben sich laut Britta Ernst die Zahlen wie folgt: „Insgesamt werden wir am Ende dieser Legislaturperiode über 2.000 Stellen mehr in unseren Schulen haben, als von der Vorgängerregierung geplant, insbesondere, um den wachsenden Flüchtlingszahlen gerecht zu werden.“ Unter anderem seien neben den 728 Stellen aus den BAFöG-Mitteln und 240 weiteren Stellen aus Bundesmitteln von der Landesregierung in den Haushalten seit 2015 nochmals 480 Stellen bereitgestellt worden und in den Eckwerten zum Haushalt 2017 seien weitere 200 Stellen vorgesehen.

Meldung der Landesregierung oder des Landtags Schleswig-Holstein. Foto: © lupo / pixelio.de

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