Wissenschaftsjahr 2016/17: Ausstellungsschiff MS Wissenschaft kommt nach Hamburg und Geesthacht

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Geesthacht/Hamburg (je/pm). Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht auf seiner Tour durch 33 deutsche Städte in unserer Nähe Station in Hamburg und Geesthacht. An Bord des 100 Meter langen Frachtschiffs ist im Wissenschaftsjahr 2016/17 die Ausstellung „Meere und Ozeane“. Der Eintritt ist frei.

Weltweite Fischfanggebiete, Schiffshandelstouren, gefährdete Küstenregionen - drei Globen verschaffen einen Überblick. Foto: I. Hendel, Wissenschaft im Dialog

Weltweite Fischfanggebiete, Schiffshandelsrouten, gefährdete Küstenregionen – drei Globen verschaffen einen Überblick. Foto: I. Hendel, Wissenschaft im Dialog

Von Freitag, 13. Mai, bis Montag, 16. Mai 2016, ist die Ausstellung täglich von 10 bis 19 Uhr an der Anlegestelle Sandtorhafen, Kaiserkai in Hamburg zu besichtigen. Von Dienstag, 17. Mai, bis Donnerstag, 19. Mai 2016, öffnet die Ausstellung täglich von 10 bis 19 Uhr in Geesthacht am Schiffsanleger Menzer-Werft-Platz.

Täglich um 17 Uhr gibt es eine kostenlose Führung durch die Exponate. Am Sonnabend, 14. Mai, Sonntag 15. Mai, und Montag, 16. Mai 2016, werden zusätzlich Führungen um 11 Uhr angeboten.

Was erwartet die Besucher der Ausstellung?

Auf der MS Wissenschaft gehen Sie auf Forschungsexpedition: Sie tauchen in die geheimnisvolle Welt der Meere und Ozeane ein, erkunden die Lebensräume Küste, Hochsee, Tiefsee oder Eismeer und bekommen einen Einblick in die vielseitige Arbeit von Forscherinnen und Forschern. Die Ausstellung zeigt, welche Bedeutung die Weltmeere für das Klima haben, welche Rolle sie als Rohstoffquelle spielen und wie wir die Ozeane schützen und sinnvoll nutzen können, ohne sie auszubeuten.

Die Ausstellungsstücke laden zum Entdecken und Ausprobieren ein: Spielerisch finden Sie  heraus, wie nachhaltiger Fischfang funktioniert. Mit einer Virtual-
Reality-Brille tauchen Sie durch ein tropisches Korallenriff und im Tiefseekino entdecken Sie, welche Kreaturen in vollkommener Finsternis tausende Meter tief am Meeresgrund leben.

Mit an Bord ist auch ein Ausstellungsstück von Forschern des Exzellenzclusters „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ an der Universität Hamburg. Es zeigt, welche Rolle die Meeresströmungen für das Weltklima spielen. Die Magazine GEO und GEOlino beteiligen sich mit einer Hörstation, bei der es darum geht, Geräusche des Meeres zu erkennen. Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht stellt ein Exponat zur Verfügung, an dem Live-Daten über Strömung, Temperatur oder Salzgehalt an den deutschen Küsten abrufbar sind.

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 33 Städte im Norden, Westen und Osten Deutschlands. Im Jahr 2017 konzentriert sich eine zweite Fahrt auf die Mitte und den Süden Deutschlands und Österreich. Die Ausstellung wird für Besucher ab zwölf Jahren empfohlen.

Wissenschaft im Dialog konzipierte die Ausstellung „Meere und Ozeane“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung: Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderte Projekte, Hochschulen und weitere Partner haben Exponate zur Meeresforschung beigesteuert. Nähere Informationen finden Sie unter www.wissenschaftsjahr.de und www.ms-wissenschaft.de.

Anmeldung für Schulklassen

Für Gruppen ab zehn Personen ist eine Anmeldung auf www.ms-wissenschaft.de/schulen erforderlich. Die Ausstellung ist für Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren geeignet. Termine für Schulklassen sind bereits ab 9 Uhr buchbar.

Veranstaltungen an Bord der MS Wissenschaft in Hamburg

Am Freitag, 13. Mai 2016, zwischen 12 und 14 Uhr sind Besucher eingeladen, Fragen rund um Meeresströmungen, Klimawandel und Ozeanforschung an Prof. Dr. Detlef Stammer zu richten. Der Ozeanograf leitet das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg und ist Experte für Meeresspiegelanstieg und die Folgen des Klimawandels in den Ozeanen.

Die Ansprechpartnerin bei Wissenschaft im Dialog ist Lydia Ingendaay, Telefon: 030 / 20 62 295 16, lydia.ingendaay@w-i-d.de

Quelle: Wissenschaft im Dialog

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