Marstall: Konzert mit dem Flutterband-Trio und Komödie mit dem Marstall-Theater

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Ahrensburg (je/pm). Konzert oder Komödie? Der Marstall hat in Kürze beides im Programm: Am Freitag, 24. Juni 2016, um 20 Uhr steht das Flutterband-Trio auf der Bühne, und am Freitag, 1. Juli 2016, um 20 Uhr und Sonntag, 3. Juli 2016, um 18 Uhr spielt das Marstall-Theater die Gesellschaftskomödie „Scandalabra“ von Zeld Fitzgerald.

Das Flutterband-Trio tritt im Marstall auf. Foto: Flutterband-Trio

Das Flutterband-Trio tritt im Marstall auf. Foto: Flutterband-Trio

Hans-Christian Jaenicke, Tango-Geiger des Duo diagonal schreibt schräge Tangos. In seiner Produktion „Bach Tunes And Free Tango“ macht er aus Motiven von Johann-Sebastian Bach mit Druck arrangierte Tangos. Gespickt mit Zitaten von „Mi Buenos Aires Querido“ von Carlos Gardel über das Jagdmotiv „Sau tot“ bis zu kubanischen Son-Rhythmen des Buena Vista Social Clubs entsteht eine bizarre Mischung, bei der trotzdem alles genial zusammenpasst.

Das ist Hans-Christian Jaenicke

Hans-Christian Jaenicke erhielt mit sechs Jahren den ersten Geigenunterricht, absolvierte zahlreiche Meisterkurse, studierte Barockvioline bei Veronika Skuplik und konzertierte als Solist und Konzertmeister mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles. Er arbeitete mit bedeutenden Musikern wie dem Dirigenten David Coleman, London, Rachel Evans vom Meridian-String Quartet, New York, mit dem Cellisten und Komponisten Graham Waterhouse vom Philharmonia Orchestra London zusammen und war auch langjähriger Primarius des Amsterdamer Klavier-Quartetts. Für die Landesbühne Niedersachsen-Nord war er als Studio- und Bühnenmusiker tätig und komponierte Bühnenmusik für das Theaterfestival Erlangen. Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen für Sony/BMG machten ihn als Tango-Geiger und Komponist international bekannt.

Mit seinen Kollegen Cyrille Guignard, Pianist, und Bernd von Ostrowski, Bassist, bildet Hans-Christian Jaenicke das Flutterband Trio.

Die Eintrittskarten erhalten Sie für 15 Euro zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr in der Buchhandlung Stojan und online unter www.ticketmaster.de. An der Abendkasse kosten die Tickets 17 Euro.

Marstall-Theater spielt „Scandalabra“

Am Freitag, 1. Juli 2016, um 20 Uhr und am Sonntag, 3. Juli 2016, um 18 Uhr spielt das Marstall-Theater im Kulturzentrum Marstall die Gesellschaftskomödie „Scandalabra“ von Zeld Fitzgerald, der Frau des Schriftstellers Scott Fitzgerald.

Frank Arlt und Regina Lietz vom Marstall-Theater spielen die Komödie "Scandalabra". Foto: D. Strobel

Frank Arlt und Regina Lietz vom Marstall-Theater spielen die Komödie „Scandalabra“. Foto: D. Strobel

Der Bauer Andrew tritt eine Erbschaft an. In feiner Gesellschaft fremd, fällt es ihm schwer, die absurden Bedingungen des Testaments seine Onkels zu erfüllen. Blümchen, seine Frau, hilft ihm dabei. Geübt im Umgang mit dem Schein erfindet sie einen Skandal. Ein Inflagranti mit einem zufällig im Telefonbuch gefundenen Herren. Für die Medien versteht sich. Und wer glaubt jetzt an den Schein aus Zeitungsmeldungen? Es bahnt sich ein Spiel aus Eifersucht und wahrer Liebe an. Und den reellen Vorteilen aus Unwahrheiten. Ein Ringen um das Geld der Erbschaft. Baffles, der Butler des verstorbenen Onkels und Routinier des Absurden seiner Gesellschaft, führt gekonnt seinen Zögling durch die Testamentsbedingungen. Wäre da nicht ein Kobold, wäre alles kein Problem.

Die Autorin Zelda Fitzgerald analysiert den schmalen Grad des Absurden zwischen Luxus-Lifestyle und Auflösungstendenzen.

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