Lkw-Fahrer alkoholisiert auf der Autobahn 1 unterwegs

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Bei Barsbüttel (ve/ots). Am gestrigen Montagmorgen verursachte der Führer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger einen Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 1.

Der 42-jährige Fahrer war mit seiner Sattelzugmaschine und Sattelauflieger gegen 8.40 Uhr auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Lübeck unterwegs. In Höhe des Autobahnkreuzes Ost befuhr er den mittleren Fahrstreifen und beabsichtigte, auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln. Hierbei übersah er den 67-jährigen Fahrer eines Pkw Opel, der von der Autobahn 24 auf die Autobahn 1 aufgefahren war und den rechten Fahrstreifen benutzte.

Beim Fahrstreifenwechsel touchierte er den Opel am Fahrzeugheck, wodurch ein Schaden von etwa 500 Euro entstand. Der Schaden an der Sattelzugmaschine ist recht unbedeutend. Lediglich an der Frontstoßstange war ein Kratzer feststellbar.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten des Autobahnrevieres Bad Oldesloe bei dem Lkw-Fahrer Atemalkoholgeruch fest. Ein entsprechender Test ergab einen Wert von 0,75 Promille. Somit musste er die Beamten zur Dienststelle des Autobahnrevieres begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Sicherstellung des Führerscheins wurde angeordnet. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro setzten die Beamten zur Sicherung des Strafverfahrens fest, da der Fahrer in Polen wohnt.

Ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung leiteten die Beamten ein. Der Fahrer der Sattelzugmaschine darf nunmehr kein Kfz mehr im öffentlichen Verkehrsraum in der Bundesrepublik Deutschland führen, so die Polizei.

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