Marstall-Theater spielt „Scandalabra“/Premiere am Freitag

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Ahrensburg (ve/pm). Am Freitag, 1. Juli 2016, um 20 Uhr und am Sonntag, 3. Juli 2016, um 18 Uhr spielt das Marstall-Theater im Kulturzentrum Marstall die Gesellschaftskomödie „Scandalabra“ von Zeld Fitzgerald, der Frau des Schriftstellers Scott Fitzgerald.

Frank Arlt und Regina Lietz vom Marstall-Theater spielen die Komödie "Scandalabra". Foto: D. Strobel

Frank Arlt und Regina Lietz vom Marstall-Theater spielen die Komödie „Scandalabra“. Foto: D. Strobel

Der Bauer Andrew tritt eine Erbschaft an. In feiner Gesellschaft fremd, fällt es ihm schwer, die absurden Bedingungen des Testaments seine Onkels zu erfüllen. Blümchen, seine Frau, hilft ihm dabei. Geübt im Umgang mit dem Schein erfindet sie einen Skandal. Ein Inflagranti mit einem zufällig im Telefonbuch gefundenen Herren. Für die Medien versteht sich.

Und wer glaubt jetzt an den Schein aus Zeitungsmeldungen? Es bahnt sich ein Spiel aus Eifersucht und wahrer Liebe an. Und den reellen Vorteilen aus Unwahrheiten. Ein Ringen um das Geld der Erbschaft. Baffles, der Butler des verstorbenen Onkels und Routinier des Absurden seiner Gesellschaft, führt gekonnt seinen Zögling durch die Testamentsbedingungen. Wäre da nicht ein Kobold, wäre alles kein Problem.

Die Autorin Zelda Fitzgerald analysiert den schmalen Grad des Absurden zwischen Luxus-Lifestyle und Auflösungstendenzen. Die Theatergruppe des Marstalls bringt das Stück in einer erstmalig neuen deutschen Fassung auf die Bühne – „es ist also eine Weltpremiere“, so der Marstall.

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