AKTUALISIERT Kupferkabel-Klau: Zugverkehr zwischen Hamburg und Lübeck lahmgelegt

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Ahrensburg (ve). Gestern war die Bahnstrecke Hamburg Lübeck gesperrt. Heute bleiben Einschränkungen – der Grund ist Kabel-Diebstahl.

Seit gestern Abend können die Oberleitungen auf der Bahnstrecke Hamburg—Lübeck nur eingeschränkt mit Strom versorgt werden, teilt dazu die Deutsche Bahn mit. Grund dafür sei der Diebstahl von Masterden und dem damit verbundenen Ausfall des Unterwerks Lübeck-Genin. Masterden sind hochwertige Kupferkabel, die eine feste Verbindung zwischen Strommast und Erdreich herstellen sollen.

AKTUALISIERT: Festgestellt wurde der Diebstahl bei Wartungsarbeiten. Eine Gleisfräse war gestern Nachmittag auf der Strecke im Einsatz. Das war auch der Grund für die Sperrung der Strecke am gestrigen Nachmittag. Die Mitarbeiter stellten gegen Abend die Störung und schließlich den Diebstahl der Masterden fest. Geklaut wurden Kabel kurz vor dem Bahnhof Bargteheide. Das verursachte Störungen im Unterwerk.

Auf Grund dieser Störung kommt es bis laut Aussage der Deutschen Bahn am heutigen Montag, 18. Juli 2016, bis in die frühen Abendstunden zu folgenden Einschränkungen im Zugverkehr:

Die Züge der Linie RE 8/RE 80 verkehren zwischen Hamburg und Lübeck im Stundentakt mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen.

Für die Züge der Linie RE 81 fahren zwischen Bad Oldesloe und der S-Bahnstation Wandsbeker Chaussee Busse. Dort besteht Anschluss an die S-Bahn.

Weiterhin besteht die Möglichkeit zwischen Hamburg und Lübeck die Verbindungen über Büchen zu nutzen.

Reisenden wird empfohlen, sich aktuell über www.bahn.de/aktuell, www.m.bahn.de oder den DB Navigator zu informieren.

Der Bahnhof Ahrensburg. Foto:S.Mascher

Der Bahnhof Ahrensburg.
Foto:S.Mascher

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