Stormarner Kulturpreis: Bewerben Sie sich mit Fotografien aus der Natur

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Stormarn (je/pm). Zum dritten Mal lobt der Kreis den Stormarner Kulturpreis aus. In diesem Jahr steht das Thema Natur in der Sparte Fotografie im Mittelpunkt. 

 Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

Fotografen ab 18 Jahren, die in Stormarn leben und/oder arbeiten, sind ab sofort aufgerufen, die Natur und das Motto „Wie angewurzelt“ durch die Linse zu erfassen und ihre besten Fotomotive bis Dienstag, 4. Oktober 2016, einzureichen. Der Kulturpreis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die einzureichenden, vorzugsweise digitalen Motive müssen mindestens eine Auflösung von 300 dpi und ein Mindestmaß von 30 x 40 Zentimetern (das entspricht etwa 4.800 x 3.600 Pixeln) haben. Alle Informationen zur Ausschreibung sowie die ausführlichen Leitlinien sind auf den Seiten der Kulturabteilung nachzulesen unter www.kreis-stormarn.de/go/kulturpreis. Ab Mitte August 2016 steht Bewerbern eine komfortable Upload-Funktion zur Verfügung. Wer schon jetzt seine digitale Bewerbung einreichen möchte, kann sein Motiv mitsamt dem ausgefüllten Bewerberbogen an die E-Mail-Adresse kulturpreis@kreis-stormarn.de richten.

Jury und Preis

Unter allen Einsendungen wählt eine Fachjury, bestehend aus anerkannten Fachleuten aus dem Landeskulturverband und den jeweiligen Berufsverbänden sowie aus je einem Mitglied der im Fachausschuss vertretenen Fraktionen, ein Gewinnerfoto aus. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am Freitag, 9. Dezember 2016, im Schloss Reinbek bei der feierlichen Preisverleihung präsentiert.

Der Kulturpreis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Jugendkulturpreis ausgelobt. Im Jahr 2012 hatte der Schul-, Kultur- und Sportausschuss erstmals beschlossen, zunächst ohne Festlegung einer bestimmten Sparte, einen Kulturpreis auszuschreiben.

Sigrid Kuhlwein, Vorsitzende des Schul-, Kultur- und Sportausschusses, erläutert: „Mit dem Preis wollen wir ein Zeichen der Anerkennung und Bestätigung für Kulturschaffende setzen und qualitativ hochwertige Kulturarbeit pflegen. Wir wollen Künstlern eine Plattform bieten, damit sie sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorstellen. Und wir wollen das zwanglose Gespräch, die Kommunikation zwischen Künstlern und Besuchern fördern. Mit der Verleihung des Kulturpreises wollen wir die Arbeit von Kulturschaffenden würdigen.“

Das Echo auf den ersten Preis – er wurde der Bargteheider Künstlerin Lucia Schoop für ihre Arbeiten zum Thema „Heimat Stormarn“, Vertreibung und Flucht, verliehen, hatte den Fachausschuss ermuntert, den Kulturpreis alle zwei Jahre zu vergeben und ihn mit 3.000 Euro zu dotieren. „Wir haben festgestellt, dass die Festlegung einer Sparte zu interessanten Bewerbungen führt. 2014 war es dann Literatur mit dem Thema „Begegnungen“. Sie ermunterte viele Teilnehmer, Aufsätze einzureichen. Das war eine Herausforderung für die Jury, die 70 eingereichte literarische Werke zu lesen hatte“, so Sigrid Kuhlwein. Den Zuschlag bekam schließlich die Reinbekerin Erdmute Partecke mit ihren sechs Erzählungen aus ihrer Kindheit.

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