Im Sprinter auf der Autobahn: Ungekühltes Hähnchenfleisch aus dem Verkehr gezogen

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Bei Reinfeld (ve/ots). Da hätte einem sehr schlecht von werden können: Ungekühltes Hähnchenfleisch ist gestern von Polizeibeamten auf der Autobahn sicher gestellt worden.

Am gestrigen Abend gegen 21.50 Uhr kontrollierten Beamte des Polizei-Autobahn-und Bezirksrevieres Bad Oldesloe den Sprinter eines 60-jährigen Hamburgers auf der Autobahn 1 in Höhe der Anschlussstelle Reinfeld. Dieser befand sich auf dem Heimweg aus Neubrandenburg, wo er nach eigenen Angaben zufolge Lebensmittel verkauft hat. Der Hamburger konnte eine Gewerbekarte vorlegen.

Anhänger des Sprinters: Kühlaggregat war ausgeschaltet

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Kühlaggregat des Anhängers nicht eingeschaltet war und diverse leicht verderbliche Lebensmittel wie Hähnchenfleisch und verpackte Wurstwaren somit über Stunden nicht ausreichend gekühlt wurden. Der Kühlanhänger wurde auf dem Gelände der dortigen Tankstelle abgestellt, eine Weiterfahrt untersagt. Die Schlüssel des Anhängers sowie des Anhängerschlosses wurden sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Veterinäramt Hamburg-Wandsbek übernommen.

Gerade bei Hühnerfleisch besteht schnell die Gefahr einer bakteriellen Verunreinigung mit Salmonellen, die schwere Durchfallerkrankungen beim Menschen auslösen können. Diese wird verhindert durch eine umfassende Kühlung der Lebensmittel. Eine Verunreinigung der Produkte mit Salmonellen ist mit bloßem Auge oder am Geruch nicht zu erkennen.

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