Ikone der Straßenfotografie: Filmportät über Vivian Maier

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Ahrensburg (ve/pm). Als im Januar 2011 in der Galerie Hilaneh von Kories die erste Ausstellung ihrer Fotografien in Hamburg gezeigt wurde, war der Name Vivian Maier völlig unbekannt. Der Ahrensburger Fotograf Gerhard Pelzer möchte sie nun in der Schlossstadt mit einem Kinofilm vorstellen.

Vivian Maier arbeitete lange Jahre als Hausangestellte in Chicago. Nach der Arbeit streifte sie stets mit ihrer Kamera durch die Stadt und machte Fotos, die sie nur wenigen Menschen zeigte. Sie starb 2009 in völliger Armut und Einsamkeit. Ihre großartige fotografische Kraft wäre unbekannt geblieben, wenn nicht kurz vor ihrem Tod ihre Fotos und die zahlreichen noch unentwickelten Filme zum Verkauf angeboten worden wären.

Es gab einen Interessenten – nämlich John Maloof, der auf der Suche nach bestimmten Bildmotiven diesen Fundus erwarb und ihn in seiner Bedeutung erkannte. Durch ihn und seine Arbeit wurde Vivian Maier bekannt und zu einer Ikone der Strassenfotografie, die inzwischen unstreitig ihren Platz unter den großen Fotografen eingenommen hat.

Der Film „Finding Vivian Maier“ bringt dem Publikum die Künstlerin und ihre Arbeit ein Stück näher. Er wird gezeigt am Mittwoch, 31. August 2016, um 19 Uhr in der Remise des Marstall, Lübecker Straße 8 in Ahrensburg. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen. In der Remise ist noch bis zum Sonntag, 11. September 2016, die Ausstellung „Paradiesvögel“ zu sehen. Für diejenigen, die diese Ausstellung sehen möchten, wird die Remise an diesem Tag ab 18.30 Uhr geöffnet sein.

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