Politik in der Remise: Tschechien, seine Beziehungen zu Deutschland und der EU

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Ahrensburg (je/pm). In der Veranstaltungsreihe „Politik in der Remise“ geht es am Mittwoch, 21. September 2016, um 19.30 Uhr in der Reithalle des Marstalls um „Tschechien, seine Beziehungen zu Deutschland und der EU“.

Einer der Referenten und Gesprächspartner des Abends ist Dr. Vladimir Handl. Foto: Dr. V. Handl

Einer der Referenten und Gesprächspartner des Abends ist Dr. Vladimir Handl. Foto: Dr. V. Handl

Tschechen und Deutsche verbindet eine viele Jahrhunderte umfassende Geschichte, die insbesondere die Goldene Stadt Prag widerspiegelt. Die gemeinsame Geschichte hatte viele Höhe- und schreckliche Tiefpunkte, insbesondere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Letztere sind markiert durch die Annexion Tschechiens durch das sogenannte Dritte Reich, die daraus folgende Vertreibung der Sudetendeutschen oder die Beteiligung ostdeutscher Truppen an der Niederschlagung des Prager Frühlings. Nach 1990 konnte ein neues Buch der Beziehungen zwischen den beiden Staaten aufgeschlagen werden. Tschechien wurde Mitglied von EU und NATO. Es gibt gemeinsame und entgegengesetzte Interessen zwischen beiden Staaten. Hierüber zu hören und zu sprechen, ist Anliegen der gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule Ahrensburg und der ZEIT-Stiftung.

Eintritt frei

Die Referenten sind der tschechische Botschafter in Berlin S.E. Tomás Jan Podivínsky und der Wissenschaftler und Journalist Dr. Vladimir Handl vom Institut für Internationale Beziehungen in Prag. Der Besuch der Veranstaltung ist unentgeltlich. Die Teilnehmer werden um eine Spende gebeten.

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