Bundestagswahl 2017: Bernd Buchholz ist Kandidat der FDP in Stormarn Süd

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Ahrensburg (ve/pm). Zum zweiten Mal nach 2013 tritt der Ahrensburger Dr. Bernd Buchholz als Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn Süd an.

Dr. Bernd Buchholz, FDP-Politiker aus Ahrensburg. Foto:FDP

Dr. Bernd Buchholz, FDP-Politiker aus Ahrensburg.
Foto:FDP

Der 54-jährige Rechtsanwalt Bernd Buchholz aus Ahrensburg war bereits von 1992 bis 1996 für die Liberalen Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtages und von 2009 bis 2012 Vorstandsvorsitzender des Verlagshauses Gruner+Jahr in Hamburg.

In 2013 kandidierte Buchholz erstmals für seine Partei für den Bundestag, damals scheiterte die FDP an der Fünf-Prozen-Klausel. Buchholz wurde dann Stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Schleswig-Holstein und ist als Ahrensburger Kommunalpolitiker für die FDP Mitglied im Finanzausschuss der Stadt. Zum Kandidaten wurde er nun erneut gewählt mit 40 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung.

In seiner Bewerbungsrede bei der Wahlkreisversammlung betonte Buchholz laut Mitteilung der FDP Herzogtum Lauenburg, dass er im Bundestag dafür sorgen wolle, die Interessen der Region und des Landes Schleswig-Holstein in Berlin deutlicher hörbar zu machen. Als Beispiel nannte er die Verteilung der Mittel für den Ausbau der Verkehrswege und auch der Datennetze.

Buchholz ging auch auf Aspekte der Inneren Sicherheit und der Flüchtlingspolitik ein. Spätestens seit den Festnahmen von drei Terrorverdächtigen in unserer Region sei „hoffentlich jedem klar“, so Buchholz, „wie wichtig eine vernünftige personelle und technische Ausstattung der Sicherheitsbehörden ist. Wir müssen alles dafür tun, die mit großem Aufwand verbundene Überwachung von allen potentiellen Gefährdern sicherzustellen, dann brauchen wir auch keine Datensammlung von Millionen Bürgern, die dafür keinen Anlass gegeben haben.“

Um die Durchsetzung des Rechtsstaates gehe es auch in der Flüchtlingspolitik. Die Freien Demokraten stünden zur humanitären Pflicht, den Menschen in Not zu helfen. „Wir wollen eine weltoffene und tolerante Gesellschaft“, betonte Buchholz. Dies beinhalte allerdings auch, dass sich diejenigen die zu uns kommen, an unser Recht und unsere Verfassungswerte zu halten haben. Wer dies nicht wolle, könne nicht erwarten bei uns geduldet zu werden.

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