Vortrag und Lesung zur Flüchtlingsthematik: So sehen es ein Wissenschaftler und eine Schülerin

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Ahrensburg (je/pm). Ein Dozent an der Akademie der Polizei Hamburg und zwei 14 Jahre alte Mädchen – was haben sie gemeinsam? Ihre Offenheit für die Themen der Flüchtlinge.

Die Stadtbücherei Ahrensburg. Foto: Silke Mascher

Die Stadtbücherei Ahrensburg.
Foto: Silke Mascher

Dr. Wulf Köpke vom Institut für Transkulturelle Kompetenz an der Akademie der Polizei Hamburg kennt die Situation der Flüchtenden in unseren Aufnahmelagern, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im menschlichen Miteinander.

Die Polizei Hamburg nutzt Dr. Wulf Köpkes lebenslange Erfahrung aus der Arbeit mit den Völkern der Welt. Häufig sind für das Verständnis untereinander nur die Kenntnis der Gepflogenheiten und Lebensgewohnheiten des Gegenübers nötig. Was für uns normal erscheint, ist für Menschen aus anderen Ländern verrückt. Weltweite Katastrophen oder alle Lebensbereiche betreffende Unsicherheiten zwingen Menschen, ihr Heimatland zu verlassen. Der Referent versucht durch Information und Aufklärung Vorurteile, Ressentiments und Missverständnisse auszuräumen.

Am Mittwoch, 28. September 2016, um 19.30 Uhr stellt er die verschiedenen Perspektiven unter dem Titel „Die neue Zuwanderung“ in der Stadtbücherei Ahrensburg dar.

Kleine Autorenlesung einer jungen Schülerin

Zur Einstimmung auf das Thema erzählt eine 14-jährige Ahrensburger Schülerin ab 19 Uhr die Geschichte eines syrischen Flüchtlingsmädchens. Der Kontakt ergab sich im vergangenen Jahr über eine Flüchtlingsinitiative. Nach vielen gemeinsamen Gesprächen der beiden Schülerinnen entstand das kleine Buch „Suche nach Freiheit“ über das Schicksal des syrischen Flüchtlingsmädchens und die Freundschaft zweier Mädchen aus ganz unterschiedlichen Ländern.

Die junge Autorin möchte besonders Jugendliche ihres Alters ermutigen, mit gleichaltrigen Flüchtlingen in der Nachbarschaft Kontakt aufzunehmen und durch ihre Lebensgeschichten mehr Verständnis füreinander aufzubauen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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