Interkultureller Gesprächskreis: Gerd Nickelsen zu 55 Jahre Amnesty International

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Ahrensburg (ve/pm). 55 Jahre Amnesty International, 55 Jahre Einsatz für die Menschenrechte. Was kann Amnesty International in einer unüberschaubaren Welt bewirken?

Logo der Organisation Amnesty International.

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„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So beginnt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO. Alle 193 Mitgliedstaaten der UNO haben sie bis heute unterschrieben. Trotzdem erleben Millionen Menschen auf der Flucht und Zehntausende politische Gefangene Tag für Tag, wie ihre Rechte verletzt und ihre Würde mit Füßen getreten wird.

Amnesty International: Sprecher der Stormarner Gruppe beim Interkulturellen Gesprächskreis

„Da kann man nichts machen,“ sagen die einen schon immer. „Doch, man kann, man muss es jedenfalls versuchen,“ sagten die anderen und gründeten vor 55 Jahren die Organisation Amnesty International. Als der Eiserne Vorhang noch stand, trat die Generation der Gründer für politische Gefangene auf beiden Seiten des Vorhangs ein. Sie gewann in wenigen Jahren große öffentliche Anerkennung, so den Beraterstatus bei der UNO 1974 und den Friedensnobelpreis 1977.

Das Jubiläum ist für den Interkulturellen Gesprächskreis Stormarn kein Anlass groß zu feiern, aber doch eine Gelegenheit nachzudenken und zu fragen: „Wie können wir als Zivilgesellschaft selbstbewusst und mit langem Atem versuchen, den Menschenrechten – trotz aller Widerstände – mehr Geltung zu verschaffen?“

Auf der nächsten Veranstaltung des Interkulturellen Gesprächskreises in Ahrensburg am Mittwoch, 12. Oktober 2016, wird Gerd Nickelsen, Sprecher der Gruppe Stormarn von Amnesty International, im Interkulturellen Gesprächskreis berichten, was die Organisation heute bewirken kann. Die Veranstaltung ist im Haus der Volkshochschule Ahrensburg, Bahnhofstraße 24, sie beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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