AKTUALISIERT Enkeltrick in Bad Oldesloe: Senioren reagierten richtig/Polizei gibt Tipps

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Bad Oldesloe (ve/ots). Können Senioren sich gegen den Enkeltrick wehren? Die Polizei sagt ‚ja‘ – und erklärt, wie.

Nachdem in der vergangenen Woche überwiegend angebliche Polizeibeamte ältere Menschen zu betrügen versuchten (ahrensburg24.de berichtete), treten die Täter jetzt wieder mit einer anderen Vorgehensweise auf.

Mittels des sogenannten „Enkeltricks“ wollen die Täter Geld ergaunern. Die Vorgehensweise ist bekannt und verläuft immer ähnlich: Angebliche Angehörige melden sich bei älteren Menschen per Telefon und täuschen einen finanziellen Notfall vor. Die Opfer werden gedrängt, größere Summen Bargeld bereit zu halten, welches dann von einem Freund des angeblichen Angehörigen abgeholt werden soll.

Der Kriminalpolizei Bad Oldesloe sind im Laufe des Dienstages vier solcher Anrufe bekannt geworden. Glücklicherweise reagierten die Senioren richtig und gingen nicht auf die Forderungen ein, so die Polizei.


AKTUALISIERT

Am Mittwoch dann wurde der Polizei wieder ein Vorfall mit einem angeblichen Kriminalbeamten gemeldet. Dieser rief im Laufe des Tages bei einer 82-jährigen Dame an und fragte sie, ob sie Bargeld im Hause hätte. Als sie dieses verneinte, wurde die Frau überredet, einen nicht unerheblichen Bargeldbetrag von der Bank abzuheben, jedoch niemanden etwas davon zu sagen. Ihr Glück war es, dass ein aufmerksamer Bekannter die Angehörigen sowie die Polizei informierte und so eine Übergabe des Geldes verhindert werden konnte.

Die Polizei rät:
– Fragen Sie den Anrufer nach persönlichen Dingen, die nur Ihre Angehörigen wissen können.
– Rufen Sie Ihren echten Angehörigen oder Bekannten, der vermeintlich am Telefon gewesen sein soll unter seiner bekannten Nummer an und fragen Sie nach, ob er es wirklich war, der Sie angerufen hat.
– Halten Sie auf jeden Fall Rücksprache mit einem Familienangehörigen, wenn Sie einen Anruf erhalten, bei dem es um finanzielle Forderungen geht.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
– Im Zweifel rufen Sie die Polizei über 110 an.

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