Erstes #hackathon bei der Basler AG: Programmieren lernen von und mit den Profis

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Ahrensburg (sam). Programmieren – wichtig in der digitalen Arbeitswelt. Das weiß die Firma Basler AG und hat zu einem speziellen Event geladen, dem hackathon.

Erstes hackathon bei der Basler AG in Ahrensburg, Jugendliche lernen Programmieren von den Profis. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Erstes hackathon bei der Basler AG in Ahrensburg, Jugendliche lernen Programmieren von den Profis. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Junge Leute zwischen zwölf und 18 Jahren waren zum ersten Hackathon in ihrer Firmengeschichte nach Ahrensburg eingeladen. Worum geht es bei einem Hackathon? Zum einen ist mal klar: Es geht um viel Spaß und neue Ideen und geselliges Beisammensein. Das bleibt nicht aus, wenn sich 18 Jugendliche in ihrer Freizeit treffen und gemeinsam in die Welt des Hackens eintauchen. Coden, Hacken und Programmieren sind ihre Leidenschaft.

Der Begriff „Hackathon“ ist eine Zusammensetzung aus den Worten “hacken“ und „Marathon“. Und hiermit wird auch schon ein wesentliches Merkmal dieses Treffens beschrieben: Hacken oder auch Programmieren braucht Zeit, zumindest, wenn die Teilnehmer, aufgeteilt in fünf Teams, intensiv an einem ihnen gestellten Software-Projekt arbeiten und dabei viele kreative Arbeitsprozesse durchlaufen.

Die Teilnehmer sind in ihren Teams als Entwickler und Programmierer unter sich und erarbeiten in vielen kleinen Schritten ein vorgegebenes Ziel. Fachlich begleitet wurden sie den Tag über von zwei Mentoren, erfahrenen Developern aus der Firma Basler und auch Kollegen aus anderen Fachbereichen wie Elektrotechnik. Für den äußeren Wohlfühlfaktor sorgten die Supporter.

#hackathon bei der Basler AG: Die Challenge

Die Aufgabe der Teams bestand darin, reale, ferngesteuerte Autos mit einer virtuellen Umgebung zu verknüpfen und ein individuelles Game zu entwickeln, auch „Augmented Reality“ genannt. Eine komplett leere virtuelle Welt sollte von den Jugendlichen mit ihren Ideen gefüllt werden.

Achteinhalb Stunden hatten sie dafür Zeit, der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Beim Coden wurde nun festgelegt, welche Dinge wie und wo im Spiel auftauchen oder ob zum Beispiel die realen Autos in der verbunden Welt auf Hindernisse treffen und wie sich das auf die Fernsteuerung auswirkt. Oder ob verschiedene Benefits wie Punktemünzen, extra Benzin oder neue Leben ins Spiel eingefügt werden um das Spiel möglichst rentabel zu machen.

Erstes hackathon bei der Basler AG in Ahrensburg, Jugendliche lernen Programmieren von den Profis. Andrea Wojciechowski, Initiatorin des Ersten Basler Hackathons, erklärt den Teams und Besuchern, wie die Wahl der Sieger funktioniert. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Erstes hackathon bei der Basler AG in Ahrensburg, Jugendliche lernen Programmieren von den Profis. Andrea Wojciechowski, Initiatorin des Ersten Basler Hackathons, erklärt den Teams und Besuchern, wie die Wahl der Sieger funktioniert.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Die Ermittlung der Gewinner – Users´ Choice

Ganz demokratisch wurden die Gewinner ermittelt. Zum einen konnten die Teams, die Besucher und Mitarbeiter der Basler AG ihr Gewinnerteam durch eine Abstimmung festlegen, zum anderen bewertete ein Team aus Mentoren die Entwicklungen der Teams. Sie bewerten die Teamzusammenarbeit, den Codingstyle, die Spielidee und das Gesamtergebnis.

Das gelbe Team hatte dabei zum Schluss die Nase vorn und konnte sich über ein Raspberry Pi Starter Kit freuen, ein kreditkartengroßer Minicomputer.

Die Idee zum ersten Basler Hackathon entstand vor gut einem halben Jahr in der Abteilung der Firmware Entwickler und der Personalabteilung. Zusammen mit Praktikanten bereiteten die Entwickler die Hardware für den Tag vor und gestern fungierten sie als Mentoren, die den jungen Leuten bei fachlichen Fragen mit Rat und Tat zur Hilfe standen. Für alle organisatorischen Fragen waren die Supporter als Ansprechpartner dabei.

„Hier in Norddeutschland gibt es nicht so viele solcher Events“, so Ines Hilbert, Software Entwicklerin, und weiter „wir wollten einfach zusätzlich eine Veranstaltung anbieten, bei der die Jugendlichen das Programmieren spielerisch, entspannt und positiv erleben und auch als Firma auf diese Art und Weise in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten. Ich selbst habe in Hamburg studiert, aber nur zufällig von der Firma Basler erfahren. Ein Hackathon ist eine gute Möglichkeit, auch unter Jugendlichen etwas bekannter zu werden.“

Andrea Wojciechowski, Initiatorin aus der Personalabteilung, betont ebenfalls die geringe Veranstaltungsdichte dieser Art, Netzwerke und Räume für junge Programmierer zu schaffen und benennt für deren Wichtigkeit einen weiteren Grund: „Junge Leute sollten im Schulunterricht die Programmiersprachen kennen lernen. Leider gleicht der Informatikunterricht an den Schulen oftmals aber eher einem EDV Unterricht, in dem der Umgang mit dem Internet gelehrt wird. Wir möchten die Bildung in Richtung Programmierkenntnisse weiter fördern.“

Spaß haben und gemeinsam lernen

Das Konzept dieses Tages scheint aufgegangen zu sein, das Feedback einiger befragter Teilnehmer fällt positiv aus. Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen habe, kamen oft übereinstimmende Antworten: Gemeinsames Programmieren, gemeinsames Lernen und gemeinsames Helfen seien die Punkte gewesen, die ihnen im Rückblick am wertvollsten erscheinen. Und Spaß habe es ohnehin gemacht, es sei ein toller Tag gewesen.

Erstes hackathon bei der Basler AG in Ahrensburg, Jugendliche lernen Programmieren von den Profis. Zum Abschluss ein Gruppenbild in bester Stimmung. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Erstes hackathon bei der Basler AG in Ahrensburg, Jugendliche lernen Programmieren von den Profis. Zum Abschluss ein Gruppenbild in bester Stimmung.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

 

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