Diskussionsforum beim Verein Tribüne: Rechtspopulisten – demonstrieren, diskutieren, ignorieren?

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Reinbek (ve/pm). Die Parteien am rechten Rand, wissen, wie sie auf sich aufmerksam machen müssen. Doch wissen die anderen Parteien und ihre Freunde auch, wie sie darauf reagieren müssen? Das möchte der Verein „Tribüne“ klären.

Dr. Christian Meyer-Heidemann ist der erste gewählte Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein. Foto:pm

Dr. Christian Meyer-Heidemann ist der erste gewählte Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein.
Foto:pm

Der Verein lädt zum Montag, 7. November 2016, um 19 Uhr in das Schloss Reinbek, um diese und andere Fragen zu diskutieren. Sie trägt den Titel: „Demonstrieren, diskutieren oder ignorieren? Über den Umgang mit Rechtspopulisten“. Als Gäste hat der Tribüne-Vorsitzende Martin Habersaat den Landdesbeauftragten für politische Bildung in Schleswig-Holstein, Dr. Christian Meyer-Heidemann, und die CDU-Politikerin Christa Zeuke, von 2003 bis 2013 Kreispräsidentin des Kreises Stormarn, eingeladen.

Im Gespräch zum Rechtspopulismus: Martin Habersaat, Dr. Christian Meyer-Heidemann und Christa Zeuke

Dr. Christian Meyer-Heidemann ist seit 1. Januar 2016 der erste gewählte Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein. Nach dem Studium der Fächer Wirtschaft/Politik und Mathematik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel war er an den Universitäten Kiel und Vechta als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Auf die Promotion zum Thema „Selbstbildung und Bürgeridentität“  folgte eine Professurvertretung für Politikdidaktik an der Leuphana Universität Lüneburg (2014).

Zuletzt vertrat Meyer-Heidemann die Professur für Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Neben seiner universitären Tätigkeit war er in den Jahren 2011 bis 2013 als Leiter des Projekts „jung & wählerisch“ für die damalige Landeszentrale für politische Bildung tätig. Der Landesbeauftragte für politische Bildung ist politisch unabhängig und arbeitet überparteilich. Er berät die Landesregierung und den Landtag in Grundsatzangelegenheiten der politischen Bildung. Der Landesbeauftrage stellt politische Bildungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger bereit, um die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu stärken und die demokratische politische Kultur in Schleswig-Holstein zu beleben.

Der Verein Tribüne und das Thema ‚Politische Bildung‘

Der Verein „Tribüne – Vereinigung zur Diskussion der Probleme der modernen demokratischen Gesellschaft“ (abgekürzt „Tribüne“) widmet sich gemeinnützig der Förderung und Pflege der staatspolitischen Bildung. Er will ein Diskussionsforum für gesellschaftliche und staatliche Probleme der Zeit schaffen. Der spätere Landtagsabgeordnete Alfred Schulz gründete den Verein gemeinsam mit Freunden und Weggefährten 1967.

Der Vorsitzende des Vereins ist der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Habersaat. Er sieht die Veranstaltung vor dem Hintergrund der Qualität der politischen Auseinandersetzung: „Geht es hier noch um die Kraft des besseren Arguments oder bestimmen Gefühle einen Teil der politischen Auseinandersetzung? Wie sollen, wie können etablierte Parteien und ihre Vertreter auf solche Entwicklungen reagieren? Was würden wir beispielsweise tun, wenn sich ein PEGIDA-Ableger in Reinbek treffen wollte? Vor der Tür demonstrieren, hinter der Tür diskutieren oder die Veranstaltung einfach ignorieren?“, fragt er.

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