Zum fünften Mal: Gang des Erinnerns/Ausstellung von Yad Vashem im Rathaus

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Ahrensburg (ve/pm). Der 9. November ist ein Schicksalstag der Deutschen. Es ist der Tag des Mauerfalls, der Ausrufung deutschen Republik und der Tag der Reichspogromnacht. Letzterer gedenken die Ahrensburg mit ihrem „Gang des Erinnerns“.

Gang des Erinnerns durch die Ahrensburger Innenstadt.

Gang des Erinnerns durch die Ahrensburger Innenstadt.

Am 9. November, Mittwoch, findet in Ahrensburg zum fünften Mal ein Gang des Erinnerns statt. Veranstalter ist ‚Der Runde Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte, gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus‘, ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Ahrensburger Vereinen, Verbänden, Initiativen, Privatpersonen und öffentlichen Einrichtungen.

‚Der Runde Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte, gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus‘

Die Mitglieder des Runden Tischs rufen alle Menschen in Ahrensburg, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter oder ihrer Religionszugehörigkeit auf, am Gang des Erinnerns teilzunehmen und damit ein Zeichen zu setzen für Zivilcourage und Menschenrechte und gegen das Vergessen des Unrechts während der Zeit des Nationalsozialismus und die aktuelle Gefahr durch Rechte Gewalt.

Der Gang des Erinnerns beginnt um 16 Uhr in der Hagener Allee, Ecke Ernst-Ziese Straße, am Stoplerstein für Anneliese Oelte, führt zu den Stolpersteinen für die Familie Rath in der Waldstraße 8, dann weiter zum Stolperstein für Magnus Lehmann am Rondeel und schließlich zu der Bodenintarsie für den Engel der Kulturen auf dem Rathausvorplatz.

Um 18 Uhr endet der Gang des Erinnerns mit der Eröffnung der Ausstellung ‚BESA – Ein Ehrenkodex‘ der israelischen Stiftung Yad Vashem durch Bürgermeister Michael Sarach und Herrn Hinrich Kaasmann von Yad Vashem in Deutschland. Die Ausstellung wird bis zum 30. November im Ahrensburger Rathaus zu sehen sein.

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