Bundeshaushalt 2017: Von Großhansdorf aus gegen den internationalen illegalen Holzhandel

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Großhansdorf/Berlin (ve/pm). Großhansdorfer werden demnächst stärker den weltweit illegalen Holzhandel aufspüren können – mit Bundesmitteln.

Wie das Büro von Norbert Brackmann, Haushaltspolitiker und CDU-Bundestagsabgeordneter für Stormarn-Süd, mitteilt, hat die Bundesregierung für den Haushalt 2017 entsprechende Mittel für das Institut für Forstgenetik in Großhansdorf eingeplant.

Institut für Forstgenetik untersucht die Herkunft von Hölzern

Das Institut in Großhansdorf ist Teil des Netzwerks „Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte“. Es ist führend bei der Überprüfung von Art und Herkunft gehandelter Hölzer. Um den illegalen Handel weltweit zu beenden, muss aber ein starkes internationales Netzwerk geschaffen werden. Hierfür solle eine Stelle am Institut in Großhansdorf geschaffen werden, welche die Bekämpfung von illegalem Holzhandel durch den Aufbau eines internationalen Netzwerkes vorantreibet. Aufgabe der neuen Wissenschaftler-Stelle sei es dazu ein Konzept zusammen mit anderen Ländern zu entwickeln und umzusetzen, teilt das Büro von Norbert Brackmann mit.

Dazu der Bundestagsabgeordnete: „Von Großhansdorf aus gegen den internationalen illegalen Holzhandel: Dazu erhält das Institut für Forstgenetik in Großhansdorf ab 2017 neues Personal. Das haben wir heute im Haushaltsausschuss in der Bereinigungssitzung beschlossen. Ich freue mich, dass das Institut in Großhansdorf durch neue Personalstellen gestärkt wird. Darüber hinaus haben wir heute im Haushaltsausschuss bereits beschlossen, dass das Institut für Forstgenetik für 2018 125.000 Euro für den Bau einer Mehrzweckhalle erhält. Die Fertigstellung und Übergabe des Neubaus ist noch im gleichen Jahr, für 2018, geplant.

Ziel: Verhinderung von illegalem Holzeinschlag

Zwei weitere Stellen sollen im Bereich „Holzanalyse zur Eindämmung des illegalen Holzeinschlags“ geschaffen werden. Beide Wissenschaftler sollen Methoden zur Analyse und Feststellung des Herkunftsnachweises von Holz entwickeln, um illegalen Holzeinschlag entsprechend der EU-Holzhandelsverordnung zu vermeiden, heißt es in der Mitteilung.

Das Institut für Forstgenetik ist Teil des „Johann Heinrich von Thünen-Instituts“, dem Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei. Der Bund finanziert dieses Institut zu 100 Prozent, sowohl die laufenden Aufwendungen als auch die zusätzlichen Investitionen. Das Institut beschäftigt etwa 80 Wiss

Themenbild Holz.<br /> Foto:© Silke Mascher/ahrensburg24.de

Themenbild Holz.
Foto:© Silke Mascher/ahrensburg24.de

enschaftlicher und Techniker.

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