4. Gutshof Festival: Diesmal kamen zu wenig Gäste

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Ahrensburg (ve). Das Gutshof-Festival hat seine Auf und Abs – mal sehr viel Publikum, mal sehr wenig. Gestern Abend gab es wieder ein ‚Ab‘.

4. Gutshof-Festival in Ahrensburg: Weniger Publikum als im Vorjahr war diesmal dabei. Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

4. Gutshof-Festival in Ahrensburg: Weniger Publikum als im Vorjahr war diesmal dabei.
Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

Nur etwas mehr als 200 Gäste kamen zu dem Festival, bei dem immerhin neun Ensembles zu erleben waren. Es hätte an der Kälte gelegen haben können, aber alle Konzerte fanden im ansprechenden und passenden Ambiete der beiden Antiquitäten-Handlungen am Gutshof statt. Das gab nicht nur den Vorteil, dass die Musiker innerhalb attraktiven Mobiliars konzertierten, sondern für den einen oder anderen Gast auch noch ein Sitzplatz übrig war.

4. Gutshof-Festival: Neun Ensembles von rockig bis rhythmisch

Am Programm hat es auch nicht wirklich liegen können, denn mit Gottfried Böttger, der zusammen mit David Herzel (Schlagzeug) spielte, mit Moritz Ley, den Superkerlen oder Musica Latina waren Ensemble dabei, die ihre Wertigkeit und ihre Fans in Ahrensburg haben. Dazu kamen zum Beispiel die Funk-Band „Blue&Green“, die den Saal rockten. „Methanboys“ wiederum waren mehr für die Fans härterer Musik und Coverversionen – und sie fanden ihr begeistertes Publikum. Ihnen folgten „Foreplay“ ebenfalls mit Coverversionen auch der härteren Musik aber auch mal mit „Skandal im Sperrbezirk“ der Spider Murphy Gang. Foreplay wäre allerdings noch die ein oder andere Übungsstunde zu gönnen, nicht immer wurde der richtige Ton getroffen.

4. Gutshof-Festival in Ahrensburg: Vorsitzender Johannes Kelp (rechts) und Andreas Quandt von der Ahrensburger Tafel stellen dein Verein vor. Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

4. Gutshof-Festival in Ahrensburg: Vorsitzender Johannes Kelp (rechts) und Andreas Quandt von der Ahrensburger Tafel stellen dein Verein vor.
Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

Ruhig und zart dagegen „Musica Latina“ oder Moritz Ley. Erstere kamen als Trio mit zwei Gitarren und Cajon. Und „zart“ heißt dabei wahrlich nicht „sanft“ – denn Samba-Rhythmen können auch in leisen Tönen sehr mitreißend sein. Die norddeutschen Fans brasilianischer Rhythmen, die sich in ihrer Freizeit zu „Musica Latina“ zusammen finden, gewinnen dabei immer mehr Fans in der Stadt.

Moritz Ley ist ein Nachwuchstalent aus Ahrensburg. Für das Gutshof-Festival hat er seinen Anspruch wieder sehr hoch gesetzt und viel Fingerfertigkeit in kunstvollem Gitarrenspiel bewiesen. Sein Auftritt war gut besucht vor begeistertem Publikum.

Benefiz-Festival zugunsten der Ahrensburger Tafel

Das Gutshof-Festival ist ein Benefiz-Festival unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Sarach. In diesem Jahr geht der Erlös an die Ahrensburger Tafel, Vorsitzender Johannes Kelp und Mitstreiter waren am Abend vor Ort und informierten über die Arbeit des Vereins. Die Höhe des Erlöses steht noch nicht fest. Günstig beeinflusst wird sie vor allem durch das Engagement der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule. Etwa 40 Schülerinnen und Schüler und 15 Eltern halfen bei der Werbung und am Tag des Festivals beim Aufbau, am Einlass, beim Getränkeverkauf. Mit dabei Lehrerin Sigrid Meyer-Jendreck.

Etwa 700 Gäste in 2015 – etwa 200 Gäste in 2016. Die Stimmung war gut, die Musik energiegeladen. Aber das Gutshof-Festival erlebt seine Auf und Abs. Vielversprechend gestartet war es 2013 als Benefiz-Festival für Vince Weber. Im Jahr darauf ergab sich eine Kooperation mit den „Rotary Rock-Pop-Blues-Masters“, auch damals kamen weniger Gäste. Im vergangenen Jahr brachte die Spende für den Verein Freundeskreis für Flüchtlinge und die erstmalige Kooperation mit der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule wieder mehr Gäste auf den Hof. Mal sehen, was 2017 kommt.

4. Gutshof-Festival in Ahrensburg: Mit dabei - die Superkerle, eine Band, die in der Region bei vielen Events Stimmung macht. Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

4. Gutshof-Festival in Ahrensburg: Mit dabei – die Superkerle, eine Band, die in der Region bei vielen Events Stimmung macht.
Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

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