Alkoholmissbrauch: Weniger Jugendliche tranken 2014 bis zum Komasaufen

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Ahrensburg (ve/pm). Weniger Komasäufer in Kreis Stormarn: Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Kreis Storrman weiter zurückgegangen.

Alkoholmissbrauch: Die Fallzahlen beim Komasaufen von Jugendlichen scheinen rückläufig zu sein.<br /> Foto:©alt_f4/pixelio.de

Alkoholmissbrauch: Die Fallzahlen beim Komasaufen von Jugendlichen scheinen rückläufig zu sein.
Foto:©alt_f4/pixelio.de

Dennoch bleibe das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2015 33 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 15,4 Prozent.

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Hans-Werner Harmuth, der DAK-Chef im Kreis Stormarn. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auch dauerhaft auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen deutlich zurückgehen.“ Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten allerdings der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen.

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