Olof-Palme-Friedenspreis 2017: Einsendeschluss am 20. Dezember 2016

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Bad Oldesloe (je/pm). Engagement für Frieden und sozialen Ausgleich muss belohnt werden, dachte sich die SPD Stormarn, und rief den Olof-Palme-Friedenspreis ins Leben. Im kommenden Jahr wird er zum 30. Mal im Schloss Reinbek verliehen.

Themenbild Olof-Palme-Friedenspreis der SPD Stormarn. Bei der Übergabe des Preises im Februar 2016 im Schloss Reinbek.

Themenbild Olof-Palme-Friedenspreis der SPD Stormarn. Bei der Übergabe des Preises im Februar 2016 im Schloss Reinbek.

Den mit 2.250 Euro dotierten Preis nahm 2016 die Initiative „PRYVIT Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ in Empfang. Der Verein, den der Ahrensburger Wulf Garde 2011 gründete, ermöglicht es hilfsbedürftigen Kindern aus der Region um das ehemalige Atomkraftwerk in Tschernobyl in jedem Sommer, in Großhansdorf Ferien zu erleben und medizinisch versorgt zu werden.

Olof-Palme-Friedenspreis: Einsendeschluss am 20. Dezember 2016

Für die Verleihung am Dienstag, 28. Februar 2017, dürfen die Stormarner wieder Nominierte vorschlagen. „Die SPD Stormarn vergibt den Preis seit 30 Jahren an Vereine, Verbände und Menschen aus Stormarn, die sich besonders im Sinne Olof Palmes für ein friedliches Miteinander und ein menschenwürdiges Dasein für alle engagieren“, erläutert Susanne Danhier, Kreisvorsitzende der SPD Stormarn.

Wie in jedem Jahr sind die Stormarner aufgerufen, sich Menschen oder Vereine in Stormarn zu vergegenwärtigen, die sich in besonders vorbildlicher Weise für den Frieden oder den weltweiten sozialen Ausgleich engagieren. Bis Dienstag, 20. Dezember 2016, nimmt die Kreisgeschäftsstelle der SPD Stormarn die Vorschläge in schriftlicher Form entgegen.

Dazu werden Kontaktdaten der Nominierten und der Nominierenden sowie Hintergrundinformationen zum nominierten Projekt inklusive Material, zum Beispiel Presseinfos, benötigt. Alle Beiträge nimmt die Kreisgeschäftsstelle der SPD Stormarn, Joerg Schimeck, Lübecker Straße 35, 23843 Bad Oldesloe, auch per Mail: KV-Stormarn@spd.de, entgegen.

Ein siebenköpfiges Kuratorium wählt aus den Vorschlägen die Preisträger aus und entscheidet auch, ob der Preis geteilt wird oder an nur einen Gewinner geht. In den vergangenen Jahren wurden bereits knapp 180 Gruppen und Personen benannt, deren ehrenamtliche Tätigkeit sonst kaum öffentlich Erwähnung findet oder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wird.

Der Preis, auch in 2017 mit 2.250 Euro dotiert, ist eine Anerkennung und Ehrung und soll damit zur Nachahmung und zum Weitermachen anregen. „Es wird immer wieder deutlich, wie wichtig ein aktiver Einsatz für ein friedliches Miteinander ist“, so Susanne Danhier, die sich auf eine rege Beteiligung im Stormarner Raum freut. Mehr Informationen finden Sie unter www.olof-palme-friedenspreis.de.

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