Toter Reiher beim Verein Jordsand: Keine Vogelgrippe

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Ahresnburg (ve). Am Sonntag wurde auf dem Gelände beim Haus der Natur ein toter Fischreiher gefunden.

Wie die Kreisverwaltung heute mitteilt, hat sich der Verdacht auf Vogelgrippe nicht bestätigt. Die tatsächliche Todesursache steht noch nicht fest.

Ein Nachbar des Hauses der Natur hatte die Einsatzkräfte alarmiert. Daraufhin übernahm der Löschzug Gefahrengut den Einsatz und barg den Kadaver des Vogels in Schutzkleidung.

In der Stormarner Region sind keine Fälle von Vogelgrippe bekannt, einen Fall in der Nähe gab es auf Hamburger Gebiet. Wie der Verein Jordsand mitteilt, sind in ihrem Zuständigkeitsbereich vor allem in Mecklenburg-Vorpommern Vögel an der Geflügelpest verendet. Dort sind es inzwischen knapp 380 Tiere, darunter ein Fischreiher.

Für einen weiteren Bussard, der als Wildvogeltotfund am 12. Dezember 2016 im Gleisbett in Bad Oldesloe gemeldet wurde und ebenfalls beprobt wurde, liegt ebenso seit dem 13. Dezember 2016 ein negatives Untersuchungsergebnis des Landeslabor des Landes Schleswig-Holstein (LSH) vor. Somit konnte bisher bei allen untersuchten Tieren im Kreis Stormarn kein Influenza-A Virus nachgewiesen werden, so der Kreis Stormarn.

Das Land hat ein Bürgertelefon eingerichtet, um Fragen von Bürgern zu beantworten. Es ist werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter 0431 / 160-66 66 erreichbar.

Großeinsatz von Katastrophenschutz, Feuerwehren und Polizei in Großhansdorf: Ein anonym abgegebener Umschlag enthielt eine unbekannte pulverförmige Substanz. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Großeinsatz von Katastrophenschutz, Feuerwehren und Polizei in Großhansdorf: Ein anonym abgegebener Umschlag enthielt eine unbekannte pulverförmige Substanz.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

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