Spende von vier Rotary Clubs: 12.000 Euro für den Verein Robben

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Ahrensburg/Großhansdorf/Bargteheide (ve). Wenn sich vier Serviceclubs zusammen tun, kann eine Menge dabei rauskommen. 12.000 Euro zum Beispiel.

Übergabe der Spende an die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheimes Wilde Rosen, im Bild Manfred Gericke vom Verein Robben sowie die rotarischen Präsidenten und Vertreter Petra Marquardt, Großhansdorf, Dr. Ulrich Peschel, Ahrensburg, Rudolf Dorsch, Ahrensburg Schloss, und Matthias Behr, Bargteheide (hinten von links). Foto:ahrensburg24.de

Übergabe der Spende an die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheimes Wilde Rosen, im Bild Manfred Gericke vom Verein Robben sowie die rotarischen Präsidenten und Vertreter Petra Marquardt, Großhansdorf, Dr. Ulrich Peschel, Ahrensburg, Rudolf Dorsch, Ahrensburg Schloss, und Matthias Behr, Bargteheide (hinten von links).
Foto:ahrensburg24.de

Der Verein Robben hat mit Hilfe der Benno- und Inge-Behrens-Stiftung drei Wohnhäuser für Menschen mit Behinderungen errichtet. Sie alle sind im Ortsteil Allmende Wulfsdorf und Wilde Rosen. Die Häuser bieten Raum für Wohngemeinschaften, in denen Menschen mit Behinderungen betreut werden und zum Teil sogar Arbeit im benachbarten Robben-Café finden. Doch der finanzielle Aufwand ist groß.

Spende für barrierefreie Küchen im Wohnhaus Wilde Rosen

Der Verein Robben ist ein Zusammenschluss von Eltern der Menschen mit Behinderungen. Um im dritten Haus des Projektes zwei barrierefreie Küchen einbauen zu können, benötigte er 16.000 Euro – für die Eltern eine kaum zu stemmende Summe. Also wandte sich Manfred Gericke vom Vorstand des Vereins an den Rotary Club Bargteheide. Und von dort ging die Nachricht an die benachbarten Clubs Ahrensburg, Ahrensburg Schloss und Großhansdorf. Alle vier sahen dies als ein wertiges Projekt und unterstützen es mit jeweils 3.000 Euro.

Und so wurde es eine besondere Spendenübergabe – die Präsidenten und Vertreter von vier Serviceclubs gemeinsam in der großen Küche des Wohnheimes mit den Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. 13 Bewohnerinnen und Bewohner mit unterschiedlichen Fähigkeiten leben gemeinsam in dem Wohnhaus, gegessen wird an einem langen Tisch in der gemeinsamen Küche. Und sogar die Möglichkeit, selber etwas zu kochen, entsteht nun durch den Einbau der Küchen.

„Eine Autonomie, die die Eltern sich für ihre Kinder wünschen“, so Manfred Gericke. Denn das Konzept der Wohngemeinschaften ist es, die Eigenständigkeit der Menschen zu fördern. „Wir sehen in unseren Kindern nicht die Behinderung, sondern die speziellen Bedürfnisse einer Seelenpflege“, sagt Michaela Volk, ebenfalls im Vorstand des Vereins Robben aktiv.

„Wir sind sehr berührt von der Arbeit des Vereins“, sagt Werner Mitsch vom Rotary Club Bargteheide. „Wir hatten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sind beeindruckt von der Arbeit, die hier geleistet wird.“

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