Beschluss im Bauausschuss: Neue Querungshilfe vor der Stormarner Werkstatt

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Ahrensburg (ve). Die Menschen, die in der Stormarner Werkstatt arbeiten, sind oft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das erschwert ihnen auch das sichere Überqueren der Straße.

Seit langem kämpfen sie daher dafür, dass vor der Einrichtung über die Kurt-Fischer-Straße eine Querungshilfe oder Ampel gebaut wird. Denn um in den öffentlichen Bus zu steigen, müssen sie die Straßenseite wechseln.

Querungshilfe: Sicherer Übergang durch Sichtbarkeit

Nach Untersuchungen durch Polizei, Straßenbaulastträger und Verkehrsaufsicht ist nun der Vorschlag gemacht worden, vor der Stormarner Werkstatt eine Querungshilfe zu bauen. Eine Ampel sei nicht zielführend, da sie genauso wie die Fußgänger auf den Fußwegen in der Allee zu schwer zu erkennen seien. Bei der Querungshilfe treten die Fußgänger aus der Allee hinaus auf die Straße in einen geschützten Bereich.

Die Querungshilfe wird mit differenzierter Bordhöhe ausgeführt. Es gibt zwei separate Bereiche, einerseits für Personen, die auf Rollstuhl und Rollator angewiesen sind, und andererseits für Personen mit Sehbehinderung. Der Querungsbereich für Sehbehinderte ist mit einer Bordhöhe von sechs Zentimetern sicher ertastbar. Zu diesem Querungsbereich führt ein Leitsystem. Für Rollstuhl- und Rollatornutzer wird der Querungsbereich auf Fahrbahnniveau abgesenkt. Ein Sperrfeld verhindert die Nutzung in diesem Bereich durch den Sehbehinderten.

Die Kosten für den Bau der Querungshilfe in Höhe von 20.000 Euro sind jetzt vom Bauausschuss im Haushalt 2017 genehmigt worden. Es fehlt allerdings noch die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung und des Innenministeriums. Der Beschluss im Bauausschuss erfolgte einstimmig.

Themenbild Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Foto:ahrensburg24.de

Themenbild Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Foto:ahrensburg24.de

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