Gastbeitrag des Weihnachtsmannes: Auf Tour durch Ahrensburg zu leuchtenden Kinderaugen

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Ahrensburg. Der Weihnachtsmann ist naturgemäß viel unterwegs in diesen Tagen. In Ahrensburg hat er viele Kinder besucht – und trotzdem Zeit gefunden, für ahrensburg24.de einen Gastbeitrag zu schreiben.

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg traf Kinder des Waldkindergartens. Foto:©privat

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg traf Kinder des Waldkindergartens. Foto:©privat

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg beginnt seine Arbeit zum Ende des Jahres immer in den Waldkindergärten. Dann taucht er sehr unvermittelt bei den Hagener Waldzwergen im Hagener Wald am Hexenhaus auf. Dort empfingen ihn mindestens 20 aufgeregte Kinder und luden ihn spontan zum Frühstück ein. Nach einigen Keksen und einem Lied konnte der Weihnachtsmann einen Sack voller Geschenke für die Kinder übergeben. Der Lohn: 20 strahlende Augenpaare, die schöner nicht sein können.

Bevor die Kinder „ihre“ Hütte schmückten und den Tieren im Wald ihrerseits „Geschenke (= Futter)“ übergaben, musste der Weihnachtsmann auch schon weiter, „schließlich warten noch einige hundertmillionenbillardentausend“ Kinder auf ihn“, wussten die Kinder.

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg traf Kinder der Waldkindergartengruppe des Familienzentrums Blockhaus. Foto:©privat

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg traf Kinder der Waldkindergartengruppe des Familienzentrums Blockhaus.
Foto:©privat

So auch die Kinder der anderen Waldkindergartengruppe im Wald am Familienzentrum Blockhaus: Die Kobolde. Rein „zufällig“ gabelte die Gruppenleiterin Jessica von Leliwa den Weihnachtsmann mit dem gruppeneigenen Lastenfahrrad auf, so dass der Gute nicht die ganze Strecke zu Fuß zurücklegen musste, sondern (etwas beengt, aber bequem) per Rad in den tiefen Wald gefahren wurde. Dort überraschte das Klingeln die Kobolde, die den Weihnachtsmann ihrerseits freudestrahlend empfingen.

Auch dort gab es eine Kleinigkeit für die Kinder des Waldkindergartens. Und es wurden zahlreiche Kindergeschichten erzählt und intensiv nachgefragt – „Warum tauchte denn der Weihnachtsmann nicht überall bei allen Kindern hier in Ahrensburg auf?“, hieß es, oder „Weißt Du, der Weihnachtsmann ist immer da gewesen, wenn wir wieder aus der Kirche kommen!“, „Bist Du echt?“, „Wo steht Dein Schlitten?“ und vieles mehr wurde gefragt. Der Vormittag könnte dazu dienen, hunderte Fragen der Kinder zu beantworten, aber nach einem Weihnachtsgedicht musste sich der Weihnachtsmann wieder ins Lastenrad schwingen, um – angeschoben von fröhlichen Kindern – zurück zu seinem Schlitten gefahren zu werden. Zurück blieben etwa 20 Kinder mit immer noch leuchtenden Augen – Lohn genug für den Weihnachtsmann!

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg traf Kinder in der Flüchtlingsunterkunft im Ahrensburger Kamp.<br /> Foto:©privat

Der Weihnachtsmann in Ahrensburg traf Kinder in der Flüchtlingsunterkunft im Ahrensburger Kamp.
Foto:©privat

Denn der nächste Teil der hundertmillionenbillardentausend Kinder wartete ja schon. So hatten die Paten der Flüchtlingsfamilien am Ahrensburger Kamp eine kleine Weihnachts-Bastel-Feier für „ihre“ Familien in den Räumen des benachbarten Kindergartens geplant, zu dem auch der Weihnachtsmann eingeladen wurde. Die „Interessenvertretung Ahrensburger Kamp“ hatte für die Kinder des Flüchtlingshauses zusätzlich einige Kleinigkeiten besorgt, die der Weihnachtsmann den Kindern mitbrachte. Der Lohn für den Weihnachtsmann wurde sogar nochmals übertroffen: Hell und fröhlich strahlende Kindergesichter, die schöner und aufrichtiger nicht sein könnten.

Da findet sogar der Weihnachtsmann ein paar persönliche Worte: „Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wie wunderbar die Kinder hier bei uns angekommen sind und vor allem, dass sie sich wieder über etwas so richtig freuen können – sie genießen mittlerweile eine unbeschwerte Kindheit bei uns.“

Fazit: Somit ist auch mal deutlich geworden, wovon so ein Weihnachtsmann eigentlich lebt: Von vielen Keksen und hundertmillionenbillardentausend fröhlich leuchtenden Kinderaugen.

Quelle: Weihnachtsmann / c/o Andreas Hausmann

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