Schwerer Unfall in Siek: Identität geklärt

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Siek (ve/ots). Der schwer verletzte Mann, der bei einem Unfall in Siek verletzt wurde, schwebt offensichtlich nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Beifahrerin des Mannes war bei dem Unfall im Fahrzeug ums Leben gekommen, als das Auto in Brand geraten war. Die 27 Jahre alte Frau und der 28 Jahre alte Mann stammen beide aus Bulgarien und wohnten in Grönwohld. Sie arbeiteten in derselben Firma. Auch die beiden weiteren bei dem Unfall verletzten Personen schweben nicht in Lebensgefahr. Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt.

Den beiden Unfallopfern in dem brennenden Fahrzeug waren Passanten zu Hilfe gekommen. Sie hatten versucht, den Mann und die Frau aus dem Fahrzeug zu ziehen, was nur bei dem Mann gelingen konnte. Die drei Ersthelfer erlitten bei ihren Hilfeleistungen nach Aussage der Polizei leichte Verbrennungen an den Händen und im Gesicht.

Bei dem Unfall am 26. Dezember war der 28-Jährige aus Grönwohld mit einem Pkw BMW M6 gegen 11.50 Uhr den Sieker Damm, die Landesstraße 224, aus Richtung Autobahn entlang gefahren, als er aus bisher ungeklärter Ursache rechtsseitig auf den Grünstreifen und anschließend ins Schleudern geriet. Dadurch kam er quer zur Fahrtrichtung in den Gegenverkehr, wo ein ihm entgegenkommender Pkw Mercedes nicht mehr ausweichen und in die Beifahrerseite fuhr. Der BMW fing sofort Feuer. Auch die beiden Fahrzeuginsassen des Mercedes (38 und 29 Jahre alt) wurden mit schweren Verletzungen in Hamburger Krankenhäuser verbracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

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