Vortrag beim Verein Jordsand: Vogelnester aus Kunststoffmüll – und die Folgen

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Ahrensburg (ve/pm). Der Verein Jordsand lädt zu einem Vortrag „Der ausgefallene Nestbau des Basstölpels auf Helgoland: Welche Auswirkungen hat das Brüten in einer Villa Kunterbunt aus Kunststoff?“.

Mitglieder des Vereins Jordsand, von Greenpeace und GEO bei der Suche nach Nestern der Basstölpel auf dem Lummenfelsen. Foto:©Ralf Gantzhorn

Mitglieder des Vereins Jordsand, von Greenpeace und GEO bei der Suche nach Nestern der Basstölpel auf dem Lummenfelsen.
Foto:©Ralf Gantzhorn

Referentin ist Dr. Rebecca Störmer. Der Vortrag ist im Haus der Natur in Ahrensburg am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 19.30 Uhr.

Das Thema Meeresmüll ist aktuell omnipräsent. Auch in den Schutzgebieten des Verein Jordsand birgt der Müll große Gefahren, unter anderem für unsere Seevogelkolonien.

Helgolands Basstölpel verwenden vor allem Kunststofffasern als Nistmaterial. In einer gemeinschaftlichen Aktion mit Greenpeace und GEO konnten Mitglieder des Vereins im Dezember 2015 Basstölpelnester vom schwer zugänglichen Schutzgebiet Lummenfelsen bergen.

In dem Vortrag werden spektakuläre Bilder der Kletteraktion sowie die ersten, vorläufigen Ergebnisse der Nestauswertung präsentiert. Es ist überraschend, wie viel und welchen Kunststoff die Tiere zum Bau ihrer Nester verwenden. Zum Teil mit verhängnisvollen Folgen für die Tiere.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, der Verein Jordsand finanziert sich aber hauptsächlich über Spenden und freut sich über jede Unterstützung.

Mitglieder des Vereins Jordsand, von Greenpeace und GEO bei der Suche nach Nestern der Basstölpel auf dem Lummenfelsen. Foto:©Lilo Tadday

Mitglieder des Vereins Jordsand, von Greenpeace und GEO bei der Suche nach Nestern der Basstölpel auf dem Lummenfelsen.
Foto:©Lilo Tadday

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