Vor dem Marstall: Dies könnte ein neues Kunstwerk im Ahrensburger Stadtbild werden

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Ahrensburg (ve). Gibt es bald ein neues Kunstwerk im Stadtbild Ahrensburgs zu sehen? Das könnte schon bald Wirklichkeit werden.

 Die Installation „Richtung Ahnung“ von Tim Maertens, erstellt im Rahmen des Projektes „Kunstbetriebe 2“ gemeinsam mit der Firma Richter Baustoffe GmbH & Co. KGaA. Foto:Ausschnitt aus der Beschlussvorlage der Stadt Ahrensburg/Ausschnitt:ahrensburg24.de


Die Installation „Richtung Ahnung“ von Tim Maertens, erstellt im Rahmen des Projektes „Kunstbetriebe 2“ gemeinsam mit der Firma Richter Baustoffe GmbH & Co. KGaA.
Foto:Ausschnitt aus der Beschlussvorlage der Stadt Ahrensburg/Ausschnitt:ahrensburg24.de

Tim Maertens hat im Rahmen des Projektes „Kunstbetriebe 2“ die Installation „Richtung Ahnung“ erstellt. Bei diesem Projekt sollten zwölf Künstlerinnen und Künstler in einem Stormarner Unternehmen zu ihrem Kunstwerk finden. Die Aufgabe war es, aus dem im Betrieb verwendeten Material eine Skulptur zu erstellen. So sollte für die Künstlerinnen und Künstler Einblick in die Wirtschaftswelt entstehen und gleichzeitig bei den Unternehmen eine neue Offentheit der Kunst gegenüber möglich werden. Nicht zuletzt hofften die Ausstellungsmacher darauf, dass Kunst- und Wirtschaftsbetriebe eine neues Verständnis für einander entwickeln würden.

Ausstellung „Kunstbetriebe 2“: Austausch zwischen Kunst- und Wirtschaftsunternehmen

Die Arbeit „Richtung Ahnung“ entstand somit in einer Zusammenarbeit von Tim Maertens aus dem Herzogtum Lauenburg und dem Lübecker Unternehmen Richter Baustoffe GmbH & Co. KGaA. Die mehrteilige Installation aus den Baustoffen Beton, Pigment, Edelstahl und Epoxidharz besteht aus mehreren in Drei- oder Fünfecke aufgebrochenen Kugeln, die größte ist bis zu einem Meter hoch.

Nach dem Kunstwerk „Über-See“ von Roger Rigorth wäre „Richtung Ahnung“ das zweite Kunstwerk, das im Rahmen eines besonderen und kreisweiten Skulpturen-Worlkshop schließlich seinen Weg nach Ahrensburg finden würde. „Richtung Ahnung“ allerdings anders als „Über-See“ nicht als befristete Dauerleihgabe. Vielmehr plant die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, die auch Mieterin der Galerie im Marstall ist und dort regelmäßig Ausstellungen zeigt, die Installation zu kaufen und dauerhaft an dem Standort auszustellen.

Thema des Bildungsausschusses am Donnerstag

Als Standort für das Kunstwerk ist die gepflasterte Fläche zwischen dem Marstall und der Lübecker Straße angedacht. Das Kunstwerk könnte, blickt man von der Lübecker Straße aus auf den Marstall, links von der grauen großen Eingangstür in die Galerie des Marstalls stehen.

Zu entscheiden hat darüber nun der Kulturausschuss, der am Donnerstag, 12. Januar 2017, auf seiner Sitzung darüber beraten wird. Dann allerdings muss noch die Denkmalpflege zustimmen. Und noch eines ist nach Ansicht der Stadtverwaltung, die die Aufstellung des Kunstwerkes grundsätzlich befürwortet, sicher zu stellen: „Die Stiftung hat sicherzustellen, dass sämtliche Kosten für die Installation dieses Kunstwerkes sowie gegebenenfalls eines späteren Abbaus zu ihren Lasten gehen, die Stadt von etwaigen Haftungsansprüchen freigestellt wird“, heißt es in der Beschlussvorlage für den Kulturausschuss.

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