Etwa 1,7 Promille: Zwei Unfälle mit betrunkenen Autofahrern

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Stormarn (je/ots). Erst mit reichlich Promille Auto fahren, dann einen Unfall verursachen und schließlich auch noch Fahrerflucht? Gleich zweimal scheint dies am Wochenende in der Reihenfolge passiert zu sein.

Themenbild Polizei. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

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Am Sonnabend, 21. Januar 2017 kam es gegen 18.15 Uhr auf dem Eichendamm (Travenbrück Ortsteil Tralau) zu einem Verkehrsunfall mit einer Person, die offensichtlich betrunken war. Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 46-jähriger Mann aus Hamburg mit seinem VW Transporter den Wirtschaftsweg Eichendamm in Richtung Ortsmitte Tralau und kam in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Pkw gegen mehrere Bäume.

Der Fahrer konnte sich allein befreien und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Im Rahmen der Fahndung konnte er aber durch Beamte des Polizeirevier Bad Oldesloe gestellt werden. Die Beamten stellten beim Fahrer Atemalkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,69 Promille. Entsprechend wurde eine Blutprobe entnommen. Da der Fahrer keinen Führerschein mit sich führte, konnte dieser noch nicht beschlagnahmt werden.

Der Unfallfahrer erlitt Kopfverletzungen und kam mit schweren, nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus. Am Transporter entstand Totalschaden. Die Schädenshöhe wird auf 40.000 Euro geschätzt.

Zwei Tage später ereignete sich ähnliches auf der Autobahn 24. am 23. Januar 2017 gegen 1.20 Uhr Uhr In Höhe der Gemeinde Tramm  verunglückte eine junge Frau bei einem Unfall. Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr eine 26 Jahre alte Frau aus Hamburg ohne Begleitung mit einem Skoda Fabia die Autobahn 24 in Richtung Berlin. Zwischen den Anschlussstellen Talkau und Hornbek kam sie mit dem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Anschließend schleuderte der Pkw über alle Fahrstreifen, konnte aber ohne weitere Zusammenstöße auf dem Seitenstreifen angehalten werden.

Ein Unfallzeuge sprach die Unfallbeteiligte an und stelle Atemalkoholgeruch fest. Die Fahrerin entfernte sich trotzdem unerlaubt von der Unfallstelle.

Durch die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei Ratzeburg konnte im Rahmen der Fahndung die Fahrerin auf dem Parkplatz Roseburg angetroffen. Auch die Beamten bemerkten Atemalkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Entsprechend wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Am Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 3000 Euro und an der Mittelschutzplanke von 1.500 Euro. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

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