Stadtbücherei Ahrensburg: Ein Syrer und ein Deutscher erzählen

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Ahrensburg (je/pm). Wie das Zusammenleben zwischen einem Syrer und Deutschen „unter einem Dach“ funktioniert, erzählen Amir Baitar und Henning Sußebach in ihrem gleichnamigen Buch.

Amir Baitar und Henning Sußebach präsentieren in der Stadtbücherei Ahrensburg ihr gemeinsames Buch "Unter einem Dach". Foto: A. Martens

Amir Baitar und Henning Sußebach präsentieren in der Stadtbücherei Ahrensburg ihr gemeinsames Buch „Unter einem Dach“. Foto: A. Martens

In der Stadtbücherei Ahrensburg berichten die beiden Autoren am Mittwoch, 1. Februar 2017, um 19.30 Uhr im Dialog von ihren Erfahrungen, Missverständnissen und Einsichten zum Thema Integration. Sie konfrontieren einander mit ermutigenden Gedanken und unbequemen Wahrheiten, mal komisch, mal ernst.

Stadtbücherei Ahrensburg: Ein Syrer und ein Deutscher erzählen

Der Zeit-Reporter Henning Sußebach, seine Frau und deren zwei Kinder räumten im Dezember 2015 ihr Arbeitszimmer und gewährten dem aus Syrien geflohenen Studenten Amir Baitar Obdach. Im Alltag traten viele Fragen auf: Dürfen sich die Eltern vor den Augen ihrer Kinder küssen, auch wenn der Gast das seltsam findet? Wie soll ein Muslim in einem engen Gästebad die rituelle Reinigung vollziehen? Kann die Familie sonntags „Tatort“ gucken, wenn zeitgleich auf Al Jazeera von Gräueltaten in Syrien berichtet wird? Die Eltern und Kinder staunten, als der Gast ihr Haus mit seiner Mekka-App vermisst. Und Baitar versteht nicht, dass in der Familie die Frau mit dem Auto zur Arbeit fährt und der Mann das Fahrrad nimmt.

Der Eintritt ist frei. Karten sind vorab in der Stadtbücherei Ahrensburg zu den Öffnungszeiten montags und donnerstags 10 bis 19 Uhr, Dienstag geschlossen, mittwochs und freitags 10 bis 16 Uhr, sonnabends 10 bis 13 Uhr erhältlich, Reservierungen über 0 41 02 / 77 171 oder www.stadtbuecherei@ahrensburg.de möglich. „Unter einem Dach“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der Volkshochschule und der Stadtbücherei Ahrensburg zugunsten von Dialog international und wird vom Freundeskreis für Flüchtlinge unterstützt.

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