Stadtverordneter Matthias Stern (CDU): Ehrung für 35 Jahre Dienst für die Bürger

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Ahrensburg (sam). Seit 35 Jahren ist Matthias Stern Stadtverordneter der Stadt Ahrensburg. Dafür wurde er heute mit einem Baum geehrt, der in der Kastanienallee gepflanzt wurde.

 Ehrung für den Stadtverordneten Matthias Stern (CDU): Auf dem Gelände an der Kastanienallee wurde ein Lindenblättrige Birke gepflanzt. Der Geehrte Matthias Stern und Bürgervorsteher Roland Wilde (von links) beim Festakt. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de


Ehrung für den Stadtverordneten Matthias Stern (CDU): Auf dem Gelände an der Kastanienallee wurde ein Lindenblättrige Birke gepflanzt. Der Geehrte Matthias Stern und Bürgervorsteher Roland Wilde (von links) beim Festakt.
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Bürgervorsteher Roland Wilde betonte gleich zu Beginn seiner Rede, dass die Geschäftsordnung der Ahrensburger Stadtverordneten für Ehrungen immer nur die Zeiträume bis maximal 25 Jahre dafür vorsah, aber 25 Jahre PLUS nie vorgesehen gewesen seien. Also wurde dieser Zeitrahmen vom Ältestenrat erweitert – ohne Medaillen aber mit der Pflanzung eines Baumes, den die zu Ehrenden sich selber auswählen können. Die Wahl fiel in diesem Fall auf eine lindenblättrige Birke. Sie erweitert nun den Kreis der an diesem Ort schon für drei andere verdiente Politiker gepflanzten Bäume.

Doch: Wer genau hinsieht bemerkt, dass unter zwei Bäumen ein Schild mit dem Matthias Stern steht.

Ehrung für den Stadtverordneten Matthias Stern (CDU): Auf dem Gelände an der Kastanienallee wurde ein Lindenblättrige Birke gepflanzt.  Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Ehrung für den Stadtverordneten Matthias Stern (CDU): Auf dem Gelände an der Kastanienallee wurde ein Lindenblättrige Birke gepflanzt.
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„Es ist mir heute eine besondere Freude und große Ehre, einem langjährigen Weggefährten in der Politik für unser Ahrensburg, aber auch einem Freund, diese Ehrung durch einen Baum und eine Urkunde überreichen zu dürfen“, erklärt Roland Wilde. Matthias Stern sei einer der wenigen, die noch sowohl den Magistrat – er war stellvertretendes Magistratsmitglied – als auch den Vertriebenen-Ausschuss kennen. Matthias Stern sei der Stadtverordnete mit der längsten Dienstzeit. Bis ins Jahr 2013 sei er zudem auch Vorsitzender des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses gewesen. Für all‘ dies wurde er von der Stadt Ahrensburg mit dem Ehrenteller und der bronzenen, silbernen und goldenen Medaille geehrt.

Matthias Stern: Beginn seiner politischen Arbeit

Begonnen hatte Matthias Stern seine politische Arbeit im Alter von 16 Jahren in einem selbstverwalteten Jungenzentraum. Die sogenannte „Baracke“ stand damals, 1971, auf der Reitbahn. Nicht einmal die Polizei hatte Zutritt. Die Rote Flora in Hamburg gab es noch nicht, aber ein selbstverwaltetes Jugendzentrum in Ahrensburg. Diese Selbstorganisation des Jugendzentrums besteht übrigens noch heute im JUKI42. Die Reitbahn war damals auch der Platz, auf dem der Ahrensburger Wochenmarkt stattfand.

Mit siebzehn Jahren wurde er Vorsitzender der Jungen Union Ahrensburg. Über 35 Jahre politisches Engagement, welches Ereignis war herausragend wichtig? Bei dieser Frage muss Matthias Stern gar nicht lange überlegen: „Das war auf alle Fälle die Bildung der Bürgerinitiative zur Verhinderung der Spange über die Stadt Ahrensburg, für die damals auch die CDU war. Wenn die gekommen wäre, wäre die Stadt heute ein städtebauliches Desaster. Wenn kein Tunnel gebaut worden wäre, würde heute an dieser Stelle eine zehn Meter hohe Brücke die Stadt überspannen. In dieser Initiative hatten sich damals mehrere Tausend Leute organisiert und es war für mich der Grund, mich kommunalpolitisch zu engagieren, ich wurde mit 18 oder 19 Jahren der stellvertretende Vorsitzende dieser Initiative.“

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