Ahrensburger Kinderhilfswerks für Bogotá: Über 100.000 Euro Spendengeld in 2016

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Ahrensburg (ve/pm). Auf der Jahresmitgliederversammlung des Ahrensburger Kinderhilfswerks für Bogotá präsentierte der Vorstand mit 105.251 Euro ein beeindruckendes Spendenergebnis für das Jahr 2016.

Der Vorstand des Vereins Kinderhilfswerk für Bogotá Maria Jakob: die Vorsitzende Gabriele Koy-Samusch, ihre Stellvertreterin Barbara Wolf und die neue Kassenwartin Gabriele Weinreich (von links). Foto: Gabriele Koy-Samusch

Der Vorstand des Vereins Kinderhilfswerk für Bogotá Maria Jakob: die Vorsitzende Gabriele Koy-Samusch, ihre Stellvertreterin Barbara Wolf und die neue Kassenwartin Gabriele Weinreich (von links).
Foto: Gabriele Koy-Samusch

Durch das große Engagement der zahlreichen Spender vor allem aus Ahrensburg und Umgebung konnten neben der Übernahme der Nebenkosten der Grundschule in Belen und Kursen zur Gewaltprävention zusätzlich eine Küchenausstattung für die Koch-Ausbildungsklasse in Bosa übernommen werden. Gabriele Koy-Samusch, die Vorstandsvorsitzende, sagt zu dem überragenden Ergebnis: “Dieser Erfolg ist ein Erfolg aller unserer Spender, und beweist, dass wir gemeinsam etwas bewegen können.”

Andrea Brenninkmeyer übergab das Amt der Kassenwartin unter Applaus und gebührendem Dank für ihre geleistete Arbeit an Gabriele Weinreich. Die Betriebswirtin und Marketingfachfrau, die Mutter zweier erwachsener Kinder ist und fließend spanisch spricht, wird in Zukunft den Vorstand des Kinderhilfswerks mit ihrer Erfahrung bereichern.

Kinderhilfswerk Bogotá: Versorgung mit lebensrettender Medizin

Zeitgleich mit der Mitgliederversammlung startet auch der diesjährige Frühjahrsaufruf des Kinderhilfswerks. Die Spenden sind in diesem Frühjahr “lebensrettende Medizin”. Sie kommen den kleinen Patienten der ärmlichst ausgestatteten Krankenstation in Bogotá-Cazucá zugute, die im Slum oft die einzige Anlaufstelle ist, bei der Eltern für ihre Kinder eine medizinische Versorgung bekommen können.

“Es ist erschütternd mit anzusehen, dass die Kinder teilweise an einfachen Infektionen, die man gut mit Antibiotika behandeln kann, schwer erkranken oder manchmal sogar versterben, weil ihre Familien die Kosten für die Medikamente nicht bezahlen können.” So fasste es Vereinsmitglied Prof. Dr. Martin Reck von der Lungenclinik Großhansdorf betroffen zusammen, der schon vor 25 Jahren in Bogota gearbeitet hat und im Herbst 2016 dort zu Besuch war.

Wer helfen möchte, kann sich an das Kinderhilfswerks Bogotá der Katholische Kirchgemeinde St. Marien Ahrensburg wenden, Ansprechpartnerin ist Gabriele Koy-Samusch, sie ist zu erreichen unter Telefon 04102 / 678 78 87 oder per Mail unter info@kinderhilfswerk-bogota.de.

Quelle: Verein Kinderhilfswerk für Bogotá Maria Jakob

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