Ausstellung in der Galerie Jürgensen: Angela Hampel und ihr Blick auf die Liebe

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Oetjendorf (ve/pm). Überregionale Beachtung finden die Werke von Angela Hampel. Jetzt lädt die Galerie Jürgensen zu einer Ausstellung ihrer Bilder.

"Zwei Frauen mit Faun" von Angela Hampel. Das Bild 2015 entstanden, es ist eine Mischtechnik aus Kreide und Acryl Foto:©Angela Hampel

„Zwei Frauen mit Faun“ von Angela Hampel. Das Bild 2015 entstanden, es ist eine Mischtechnik aus Kreide und Acryl
Foto:©Angela Hampel

Angela Hampel, geboren 1956, gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Künstlern. Ihr Studium der Malerei absolvierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, nachdem sie zuvor eine Lehre als Forstfacharbeiterin durchlief und auch als solche arbeitete. Sie engagierte sich für Jugendfragen, war Initiatorin und Mitbegründerin der Dresdner Sezession 89, gewann diverse große Preise und pflegt bis heute eine rege weltweite Ausstellungstätigkeit.

Ebenso begeistert geht sie auf große Bergtouren. So hat sie z. B. den Kilimandscharo (Tansania), den Aconcagua (Chile) oder den Gasherbrum II (Pakistan) bestiegen, an einer Himalaya-Expedition teilgenommen und die Bergwelt von Alaska, Jordanien, Russland und Tibet durchwandert.

Ihre künstlerische Tätigkeit erstreckt sich von der Zeichnung, Malerei und Graphik über Skulptur, Keramik, Installation und Illustration bis zum Künstlerbuch. Sie arbeitet gegenständlich und hat die menschliche Figur im Fokus.

Thema von Angela Hampel: Die Paarbeziehung und die weiblichen Urinstinkte

In der Galerie Jürgensen in Oetjendorf, Oetjendorfer Landstraße 42, zeigt sie vom 7. Mai bis 2. Juli 2017 Bilder, in denen sie sich mit dem Thema Paarbeziehungen befaßt. Zunächst ergründet sie in den Darstellungen der Frau in Verbindung mit einem Tier die Kraft der weiblichen Urinstinkte und die Möglichkeiten der starken Frau, um dann in vielen gleichnishaften Variationen und in mitreißender Expressivität das enge Miteinander in seinen friedlich-entfremdeten bis dramatisch-kämpferischen Situationen zur Diskussion zu stellen.

Angela Hampel: „Ich versuche immer, zu einer allgemein gültigen Bildsprache zu kommen. Das ist bei diesem Thema kein so schwerer Akt, da die Ikonografie des Paares weltweit und durch die Zeiten hindurch allen Menschen verständlich war und ist.“

Ihre Arbeiten befinden sich in großen öffentlichen Sammlungen wie der Nationalgalerie Berlin, den Staatliche Kunstsammlungen Dresden, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte der BRD Bonn, der Sammlung des Deutschen Bundestages Bonn, dem Städtischen Museum Heilbronn, der Sammlung der Deutschen Bank Frankfurt/Main und vielen mehr.

Die Ausstellung wird eröffnet mit einer Vernissage am Sonntag, 7. Mai 2017, um 16 Uhr. Das junge Duo Aria mit Daniel Arias (Violoncello) und Hyelee Clara Chang (Klavier) spielt Tänze von Johann Sebastian Bach, Frederic Chopin, David Popper, Maurice Ravel und Astor Piazzolla. Weitere Information auf der Internetseite der Galerie unter www.galerie-juergensen.de. Telefonisch ist die Galerie zu erreichen unter 04534 / 73 14.

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